Promotionsstelle (PhD) zum Thema „räumliche Verteilung von Seegras“ (m/w/d)
Promotionsstelle (PhD) zum Thema „räumliche Verteilung von Seegras“ (m/w/d)
Promotionsstelle (PhD) zum Thema „räumliche Verteilung von Seegras“ (m/w/d)
Promotionsstelle (PhD) zum Thema „räumliche Verteilung von Seegras“ (m/w/d)
Leibniz-Institut für Ostseef.
Forschung
Rostock
- Art der Beschäftigung: Teilzeit
- 47.000 € – 56.000 € (von XING geschätzt)
- Hybrid
Promotionsstelle (PhD) zum Thema „räumliche Verteilung von Seegras“ (m/w/d)
Über diesen Job
Stellenausschreibung (Geo 01/2026)
Das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) ist ein unabhängiges Forschungsinstitut der Leibniz-Gemeinschaft. Unser Forschungsschwerpunkt sind die Küsten- und Randmeere, insbesondere die Ostsee. Die Mitarbeitenden der fünf Abteilungen Physikalische Ozeanographie, Meereschemie, Biologische Meereskunde und Marine Geowissenschaften sowie der Abteilung Meeresbeobachtung arbeiten interdisziplinär im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprogramms. Chancengleichheit, Familienfreundlichkeit und Work-Life-Balance haben für uns einen hohen Stellenwert.
Wir besetzen zum 01.09.2026 eine befristete
Promotionsstelle (PhD) zum Thema "räumliche Verteilung von Seegras"
in Teilzeit mit 75% (30 h/Woche) in der Abteilung Marine Geowissenschaften für 3 Jahre (bis zum 31.08.2029), vorbehaltlich der gesicherten Finanzierung. Die Vergütung richtet sich nach dem TV-L EG 13. Eine individuelle Stufenzuordnung wird geprüft.
Was sind Ihre Aufgaben?
Diese Position ist in zwei sich ergänzende Projekte eingebettet.
Das SEAGUARD-Projekt (Seagrass Growth and Adaptation Using AI Research & Development) konzentriert sich auf die Bewertung des CO₂-Speicherpotenzials von Seegraswiesen und die Identifizierung klimaresistenter Wiederherstellungsstandorte in der Ostsee. Das EU-Projekt TRANSEATION konzentriert sich auf die Bewertung naturbasierter Lösungen wie der Renaturierung von Seegraswiesen.
Die Stelle konzentriert sich auf räumliche Analysen der Seegrasverteilung und ihrer Einflussfaktoren in der deutschen Ostsee, beginnend mit den West-Rügenschen Bodden, sowie auf die Bewertung aktueller Maßnahmen zur Wiederansiedlung und Ausbreitung von Seegras als naturbasierte Lösung zur Verbesserung der Biodiversität und Wasserqualität. Die Forschung wird die Ergebnisse eines gekoppelten hydrodynamisch-biogeochemischen Modells analysieren, das an die östliche deutsche Ostsee angepasst wurde, und es mit vorhandenen Überwachungsdaten zur Seegrasverteilung und zu Wasserqualitätsparametern vergleichen, um die Ursachen für Veränderungen in der Seegrasbedeckung zu untersuchen.
Zu Ihren Aufgaben gehören:
- Zusammenstellung und Analyse bestehender Überwachungsdaten zum Vorkommen und zur Verbreitung, Dichte und Zusammensetzung von Seegras heute und in der Vergangenheit entlang der deutschen Ostseeküste, beginnend mit den West-Rügenschen Bodden
- Analyse bestehender Überwachungs- und Ökosystemmodelldaten zu Wasserqualitätsparametern, die die Seegrasverteilung beeinflussen
- Hydrodynamische modellbasierte Bewertungen der Treiber für Veränderungen der Seegrasstandorte und -verluste, wie z. B. Extremereignisse
- Räumliche Analyse von Gebieten, in denen Seegras unter aktuellen und zukünftigen Bedingungen (einschließlich verschiedener Nährstoff- und Klimaszenarien) wachsen können sollte, und Standortauswahl für die Wiederansiedlung
- Analyse und Bewertung geeigneter Maßnahmen zur Wiederansiedlung/Ausbreitung von Seegras unter Berücksichtigung politischer Rahmenbedingungen und Naturschutzanforderungen (EU-Wasserrahmenrichtlinie, EU-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie und EU-Wiederherstellungsverordnung) sowie der Interessen von Stakeholdern
Was erwarten wir von Ihnen?
Sie haben eine Forschungspersönlichkeit und Ihr Wunsch, unsere Umwelt zu verstehen, wird von wissenschaftlicher Neugier angetrieben. Bewerbende müssen über einen Hochschulabschluss (Master/Diplom mit mindestens gutem Abschluss) in Küsten- oder Meeresumweltwissenschaften oder einem verwandten Fachgebiet verfügen. Sehr gute Englischkenntnisse sind erforderlich. Gute Deutschkenntnisse (mindestens Niveau B2) sind ebenso erforderlich und Kemeernntnisse in einer weiteren Ostsee- und/oder Mittelmeer-Sprache sind von Vorteil. Die Fähigkeit, wissenschaftlich selbstständig in einem interdisziplinären Team zu arbeiten, und die Bereitschaft, wissenschaftliche Arbeiten im Zusammenhang mit dem neuen IOW-Forschungsprogramm 2024-2033 (https://www.iow.de/forschungsprogramm-2024-2033.html) durchzuführen, sind erforderlich. Sie werden insbesondere mit dem Forschungsbereich 2.2.4 zusammenarbeiten.
Wichtige Auswahlkriterien sind:
- Gute Kenntnisse der europäischen Meeresökosysteme sowie der europäischen Küsten- und Meerespolitik (insbesondere EU-MSFD, EU-WFD und EU-Wiederherstellungsverordnung)
- Erfahrung in der Extraktion numerischer Modelldaten mit Python und der Datenanalyse in R sowie Erfahrung in der räumlichen Datenanalyse mit Geoinformationssystemen (GIS)
- Gute Kenntnisse über Seegras, die Faktoren, die die räumliche Verteilung beeinflussen, und andere Einschränkungen für die Wiederherstellung
- Die Fähigkeit, wissenschaftlich selbstständig in einem interdisziplinären Team zu arbeiten, sowie Erfahrung mit transdisziplinärer Forschung (z. B. Erfahrung in der Ermittlung von Stakeholder-Interessen)
Was bietet das IOW?
Das IOW bietet Ihnen einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz in unmittelbarer Nähe der Ostsee mit flexibler Arbeitsgestaltung, der Möglichkeit für mobiles Arbeiten, betrieblichen Gesundheitsmaßnahmen, Jahressonderzahlung, Altersvorsorge (VBL), 30 Tagen Urlaub im Jahr, frei am Heiligen Abend und Silvester sowie Qualifizierungs- und Fortbildungsmöglichkeiten. Sie finden bei uns ein familiäres Arbeitsklima mit kurzen Wegen und verbindlichen Entscheidungen, eine Cafeteria, kostenfreie Parkplätze sowie Unterstützungsangebote bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Eine sehr gute Infrastruktur mit moderner Labor- und Büroausstattung auch auf dem eigenen Forschungsschiff bilden den Rahmen für beste Arbeitsbedingungen.
Wie fördern wir Chancengleichheit?
Unsere Arbeitsangebote richten sich an alle Personen unabhängig von ihrem Alter, Geschlecht, körperlichen Fähigkeiten, Religion und Weltanschauung, sexueller Orientierung und sozialer Herkunft. Forschung profitiert von einer diversen Arbeitswelt, weshalb wir die Charta der Vielfalt unterzeichnet haben.
Das IOW strebt an, Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, speziell zu fördern. Dazu hat sich das Institut einen Plan zur Förderung der Gleichstellung gegeben (Plan zur Gleichstellung am IOW (https://www.io-warnemuende.de/gleichstellungskommission.html) ) und wurde für sein Engagement wiederholt mit dem Total E-Quality Prädikat (Webseite TOTAL E-QUALITY e. V. (https://www.total-e-quality.de/de/) ) ausgezeichnet. Einen Überblick über unsere Maßnahmen zur Gleichstellung und zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie finden Sie auf unserer Webseite (http://www.io-warnemuende.de/gleichstellung.html) .
Wir begrüßen die Bewerbung schwerbehinderter Personen. Wir berücksichtigen diese bevorzugt bei gleicher fachlicher und persönlicher Eignung. Bitte weisen Sie bereits im Bewerbungsschreiben auf die Behinderung bzw. Gleichstellung hin und fügen Sie eine Kopie des Behindertenausweises bei.
Bewerberinnen bevorzugen wir bei gleichwertiger Qualifikation und Eignung, da die Stelle zu einer Struktureinheit gehört, in der Frauen unterrepräsentiert sind.
Wie bewerben Sie sich?
Bitte senden Sie uns Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen mit Anschreiben, Lebenslauf, Kopien Ihrer Zeugnisse, Beschreibung relevanter Tätigkeiten und Erfahrungen sowie Zertifikate, Beurteilungen oder Referenzen.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung unter Angabe des
Kennwortes: Geo 01/2026 als gebündelte PDF-Datei
bis zum 11.02.2026
an: bewerbung.geologie@io-warnemuende.de (https://mailto:bewerbung.geologie@io-warnemuende.de?subject=Geo%2001_2026)
oder
Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde Personalabteilung Seestraße 15 18119 Rostock
Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich am 20.02.2026 statt.
Ihre Bewerbungs- und Reisekosten können wir leider nicht übernehmen.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Dr. Miriam von Thenen, miriam.thenen@io-warnemuende.de (https://mailto:miriam.thenen@io-warnemuende.de)
Dr. René Friedland, rene.friedland@io-warnemuende.de (https://mailto:rene.friedland@io-warnemuende.de)
Bereitgestellt in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit.