Angst ist ein mieser Berater – und sicher ein guter Antrieb
Ich wollte nie selbstständig sein. Das war nie mein Plan. Nie mein Traum. Selbstständig? Das klang für mich nach Dauerstress, unzähligen To-dos und der alles überlagernden Frage: „Was, wenn das schiefgeht?“
Ich war zufrieden mit meinem festen Job. Ein regelmäßiges Gehalt, geregelte Arbeitszeiten und die Sicherheit, dass alles seinen Gang geht.
Aber war ich wirklich zufrieden?
Die Wahrheit ist: Nein.
Ich hatte diese leise Stimme im Hinterkopf, die mir immer wieder zuflüsterte: „Ist das alles? Kann da nicht mehr sein?“
Aber dann kam sie – die Angst.
Die Angst vor dem Unbekannten. Vor dem Risiko. Vor dem, was andere sagen könnten, wenn es nicht klappt.
Und weißt du, was ich gelernt habe?
Angst ist ein mieser Berater.
➡️ Angst will, dass du still bleibst.
➡️ Angst will, dass du zweifelst.
➡️ Angst will, dass du nichts riskierst – und damit nichts gewinnst.
Irgendwann habe ich mir eine andere Frage gestellt:
„Was ist schlimmer – der Mut, es zu versuchen, oder die ewige Frage, was hätte sein können?“
Und dann hab ich’s gemacht. Ich bin gesprungen.
War das leicht? Absolut nicht.
Ich habe gezweifelt, bin hingefallen und hab mich immer wieder gefragt, ob das alles eine gute Idee war.
Aber jedes Mal, wenn ich dachte, ich kann nicht mehr, hab ich gemerkt:
➡️ Ich wachse daran.
➡️ Ich lerne, was ich wirklich kann.
➡️ Und ich baue etwas, das mir gehört.
Heute?
Heute entscheide ich selbst, woran ich arbeite.
Ich weiß, dass ich nicht jedem gefallen muss, aber dafür die richtigen Menschen anziehe.
Ich weiß, dass Sicherheit nicht im Job, sondern in mir selbst liegt.
Ja, es braucht Mut. Aber Mut ist nichts anderes als Angst, die sich traut.
Also, wenn du gerade überlegst, ob du springen sollst:
Lass dir eins gesagt sein: Die Angst wird nie weg sein. Aber das Risiko, es nicht zu versuchen, könnte dich viel mehr kosten.
Wie denkst du darüber? Team Sicherheit oder Team „Angst, aber trotzdem“? 😊