Corona-Pandemie steigert digitales Banking
Die Unternehmensberatung McKinsey hat in einer Studie untersucht, wie sich das digitale Nutzungsverhalten der Deutschen seit Ausbruch der Corona-Pandemie verändert hat, wie zufrieden die Konsumenten mit den jeweiligen Angeboten sind und wie dauerhaft etwaige Verhaltensänderungen sein könnten.
Befragt wurden über 1.200 Deutsche zwischen 18 und 85 zu ihren digitalen Einkaufsgewohnheiten in verschiedenen Konsumbereichen vor und während des Corona-Lockdowns sowie zu den Erwartungen nach einem Ende der Pandemie.
Corona-Pandemie fördert Digitalisierung
Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass der Anteil der Nutzung digitaler Dienste während der Corona-Pandemie deutlich gestiegen ist. Während vor dem Ausbruch von Corona 61 Prozent angaben, mindestens einen digitalen Service wie Online-Banking oder Online-Einkauf nutzen, liegt der Wert nun bei 89 Prozent. Dies entspricht einer Steigerung um 28 Prozentpunkte.
Diese zunehmende Digitalisierung zieht sich durch alle Altersgruppen: In der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen liegt die Steigerung bei 156 Prozent. In der Gruppe der über 65-jährigen bei 107 Prozent.
Veränderungen beim digitalen Banking
Digitales Banking ist der Studie zufolge unter den größten Wachstumsbereichen. 75 Prozent der Deutschen geben an, digitale Bankingdienste zu nutzen. Dies sei eine deutliche Steigerung gegenüber der Nutzung vor der Corona-Pandemie.
47 Prozent bevorzugen eine App, 52 Prozent das Internet. Banking ist damit der Bereich mit der höchsten Präferenz für die Nutzung von Apps.
Am häufigsten haben Konsumenten nach Informationen gesucht (60 Prozent). Die zweithäufigste digitale Interaktion waren produktbezogen (41 Prozent) und an dritter Stelle stand die Suche nach Beratung (25 Prozent).
Nachhaltigkeit der digitalen Bankkontakte
Insgesamt planen 77 Prozent derjenigen, die zum ersten Mal digitale Services genutzt haben und 72 Prozent der regulären Nutzer, diese auch nach Corona weiter zu nutzen. Im Bereich Banking sind diese Werte am höchsten: 86 Prozent derjenigen, die zum ersten Mal digitales Banking genutzt haben und 82 Prozent derjenigen, die es regelmäßig nutzen wollen auch nach Corona nicht darauf verzichten.
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Corona-Pandemie steigert Nutzung von digitalem Banking bei Deutschen
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