Genossenschaftliches Banking im Jahr 2035
In einem Gastbeitrag für den Bank Blog skizziert der Vorstandsvorsitzende der Sparda-Bank West, Manfred Stevermann, wie genossenschaftliches Banking im Jahr 2035 aussehen könnte. Er zeichnet darin das Bild eines deutlich veränderten Bankenmarktes mit deutlich weniger Filialen als heute. Diese werden dafür größer sowie technisch und personell hervorragend ausgestattet sein und für die Kunden das Besondere eines umfassenden genossenschaftlichen Lebensberatungsdienstleisters stärker erlebbar werden lassen als heute.
Er beschreibt genossenschaftliches Banking als Modell mit Zukunft auf der Basis eines regional verwurzelten Vertrauens in einer globalisierten Welt. Aufgabe der Genossenschaftsbanken wird es sein, als starke Community für ihre Mitglieder völlig neue Mehrwerte zu schaffen.
Bargeld und Karten – so seine These - wird es im Jahr 2035 wohl nicht mehr geben. Was als Konstante erhalten bleibt, ist das Vertrauen, welches aus seiner Sicht ohnehin die wichtigere Währung im Verhältnis zwischen Bank und Kunde ist.
Der Beitrag ist der letzte in einer Artikelserie mit interessanten Ausblicken zur Entwicklung der Finanzdienstleistung im Jahr 2035.
Manfred Stevermann: Regionale Communitys – Das Banking von morgen
Die komplette Serie ist auch als E-Book erhältlich.

