Mobile Assessment: Wie „mobile“ muss Online-Assessment sein?
Das Thema Mobile Recruiting begleitet uns ja schon länger. Trotz (oder wegen?) der unbestritten deutlich gestiegenen Bedeutung der mobilen Internetnutzung werden wir dabei nicht müde, für eine differenzierte Betrachtung des Themas zu werben.
Es gibt definitiv Bereiche der Personalgewinnung, die man heute eigentlich immer vom mobilen Ende her denken und konzipieren sollte oder besser: muss.
Wer eine neue Karriere-Website aufsetzt, sollte diese meines Erachtens zwingend so bauen, dass die Inhalte komfortabel auf mobilen Endgeräten – und zwar auf allen relevanten, vom Tablet bis zum Smartphone – nutzbar sind. Self-Assessments, Matching-Tools und Berufsorientierungsspiele sind hierbei natürlich mit gemeint.
Warum?
Weil man als Arbeitgeber mit seiner Kommunikation natürlich eine Chance haben will, in den „Occasional Use“-Cases aufzutauchen. Wenn der Schüler 10 Minuten auf seinen Bus wartet oder sich langweilt, weil die Freunde sich zum Kinobesuch verspäten, dann wird er zwar mit hoher Wahrscheinlichkeit eher eine Runde Pokemon Go daddeln, als sich mit seiner beruflichen Zukunft zu befassen, aber vielleicht – wenn es denn gut gemacht ist – verwendet er ja auch ein wenig seiner Zeit auf berufliche Orientierung. Das ist etwa der Gedanke hinter unseren sog. „10-Minuten-Praktika“, kurzen Berufsorientierungsspielen, die typische Inhalte von (Ausbildungs-)berufen spielerisch erlebbar machen.
Das geht wunderbar unterwegs und bietet sich daher hervorragend für „mobile“ an.
Andere Beispiele sind sog. Selbsttests oder Matching-Tools.
Solche Inhalte sollten heute immer vom mobilen Ende her gedacht und konzipiert werden, denn die Frage, welchen Beruf man ausüben will, welcher Studiengang zu einem passt oder bei welchem Arbeitgeber/an welcher Hochschule man dies am besten tut, diese Frage taucht eben auch „zwischendurch“ auf. Und zwischendurch habe ich eben oft keinen hochgefahrenen Desktop-Rechner vor der Nase.
Aber es gibt eben auch Bereiche der Personalgewinnung, wo man sehr viel genauer hinschauen muss, was man mit „mobile“ eigentlich genau meint bzw. ob man hier wirklich alles der mobilen Nutzung unterordnen will/soll/muss.
Ein Beispiel ist die immer wieder bei dieser Gelegenheit herausgeholte „One-Click-Bewerbung„.
Doch kommen wir mal zur Ausgangsfrage…
Wie „mobile“ muss eigentlich Online-Assessment sein?
Wenn sich jemand beworben hat (ob mobile oder nicht) und diese Bewerbung eine erste Sichtung erfolgreich überstanden hat, folgt inzwischen bei zahlreichen Unternehmen ein Auswahltest, zeitgemäß natürlich über das Internet als sog. „Online-Assessment“.
Das gilt vor allem für Zielgruppen, bei denen in der Regel höhere Bewerbungsvolumina zu selektieren sind und die in sich noch ein hohes Maß an Homogenität (oder anders: noch zu wenig biografische Unterscheidbarkeit) aufweisen:
Schüler/Azubis, Dualstudierende, Praktikanten, Trainees, ggf. Young Professionals.
Auch hier steht nun natürlich die Frage im Raum, ob solche Auswahltests nicht wegen der unbestritten gestiegenen Bedeutung mobiler Endgeräte zur Internetnutzung auch „mobile“ sein sollten/müssen.
„Mobile Assessment“ also…
Und? Die Antwort? Ihr ahnt es: Man muss differenzieren…
wie genau? Nachzulesen auf http://blog.recrutainment.de/2016/09/06/mobile-assessment-wie-mobile-muss-online-assessment-eigentlich-sein/

