Über uns
Dürfen wir uns vorstellen?
Die Edition Raetia wurde im Jahre 1991 aus dem Bedürfnis heraus gegründet, der aufstrebenden und sich öffnenden Kulturszene in Südtirol und im angrenzenden Ausland eine Veröffentlichungsplattform zu bieten. Darüber hinaus wollten die Initiatoren, darunter zahlreiche Kulturschaffende, Freiberufler und Unternehmer aus Südtirol, Leben in die erstarrte Verlagsszene bringen. Schwerpunkte im Programm der Edition Raetia bilden die regionale Zeitgeschichte und die Belletristik. Das gerade zu dieser Zeit erwachende Interesse an der unmittelbaren und spannenden Vergangenheit mündete in einer Vielzahl von Publikationen, beginnend mit Werken des 1984 verstorbenen großen Südtiroler Historikers Claus Gatterer über erste Bücher zu den Südtirolattentaten bis hin zu einem fünfbändigen Werk über Südtirol im zwanzigsten Jahrhundert, das wegen der Fülle der darin enthaltenen Fotos und Themen neue Maßstäbe in der regionalen Geschichtsforschung setzte. Seine Fortsetzung erlebt dieses Werk mit der Reihe "memoria\_Erinnerungen an das 20. Jahrhundert".
Die Belletristik beschied der Edition Raetia Höhepunkte beispielsweise mit der Veröffentlichung des Frühwerks von Joseph Zoderer. Das Hauptanliegen in dieser Sparte allerdings besteht in der Entdeckung und Förderung junger Autoren. Die anlässlich des 10. Geburtstages der Edition Raetia gegründete Literaturzeitschrift filadrëssa verfolgt grundsätzlich dasselbe Ziel.
Im Rahmenprogramm des Verlages erscheinen Bücher zur Kunstszene, Koch- und Bergbücher sowie Humoriges, wie beispielsweise das kleine Wörterbuch "Südtirolerisch-Deutsch" aus der Feder des Karikaturisten Hanspeter Demetz, das mit einer Auflage von 30.000 Stück aus kaufmännischer Sicht bislang das erfolgreichste Raetia-Buch blieb.