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CoLab gGmbH - Das Fachkraftwerk

Über uns

CoLab – Das Fachkraftwerk

CoLab holt Jugendliche von der Straße und stärkt sie im persönlichen und fachlichen Bereich. Nach dem durchlaufen unseres Programms stehen sie als Persönlichkeiten selbständig im Leben und Beruf.

Unser Profil
  • Wir arbeiten mit jungen Menschen, welche woanders keine Chance mehr bekommen.
  • Wir sind sehr hartnäckig und kämpfen für jeden Jugendlichen, wenn wir eine Chance auf Erfolg sehen.
  • Wir setzen auf Nachhaltigkeit und sind erst zufrieden, wenn der Jugendliche im Ziel steht.
  • Wir sind eine kleine Einrichtung und kümmern uns intensiv um jeden uns anvertrauten Menschen.
  • Wir finden (auch dank unserer Spender) Finanzierungen, wenn alle anderen Möglichkeiten bereits versagen. Dadurch schaffen wir es, auch ältere Jugendliche aufzufangen.

  • Wir fordern, dass der Jugendliche sich positiv verändern möchte und den Weg aktiv mitgeht.


Unsere Kernangebote

Wohngruppe AWAG-Mittelmühle (Stufe 1)

CoLab betreibt eine Außenwohn- und Arbeitsgruppe (AWAG) für Jugendliche in Not mit dem Ziel, sie nachhaltig in Gesellschaft und Beruf zu integrieren. Die Gruppe bietet Unterkunft sowie einen betreuten Schutz- und Entwicklungsraum.

Hier leben und arbeiten die Jugendlichen zusammen mit fachlichen Betreuern fernab von ihrem Quartier. In der Einrichtung können die jungen Menschen nochmals komplett neu anfangen. Sie werden sozialpädagogisch betreut und durch Ausbilder an regelmäßige Arbeit gewöhnt. Ziel ist das Erreichen der Ausbildungsreife.

Jugendliche, die zu uns kommen, stammen aus einer von Drogen, Gewalt und Kriminalität geprägten Lebenswelt. Sie haben sich oftmals derart verrannt, dass sie ihre sozialen Kontakte zu Familie bereits abgebrochen haben. Durch Drogenkonsum sind sie häufig in Schulden gefangen, was eine gefährliche Abhängigkeit von kriminellen Kreisen nach sich zieht.

Aufgrund der bisherigen Lebenswelt unserer Zielgruppe ist es meist unwahrscheinlich, dass sie in unserer Mehrheitsgesellschaft und im dazugehörigen Berufsleben nachhaltig Fuß fassen. Einzig das Herauslösen der jungen Menschen aus ihrer gewohnten Umgebung bietet eine Chance, dies noch zu ändern. Daher bieten wir ihnen für eine bestimmte Zeit einen Schutz- und Entwicklungsraum in einer historischen Mühle im ländlichen Raum.

colab.de/awag

Azubifirma (Stufe 2)

Die Azubifirma ist eine ausbildungsvorbereitende Maßnahme zur Aktivierung von sozial benachteiligten jungen Menschen für eine Ausbildung im technischen Bereich.

Technikinteressierte Teilnehmer absolvieren ein qualifizierendes Praktikum (Einstiegs-Qualifizierung / EQ). Dieses Arbeitsverhältnis ist stark an ein duales Ausbildungsverhältnis angelehnt. Die Teilnehmer besuchen die Azubifirma und nach Möglichkeit die Berufsschule. Die Teilnehmer arbeiten an „echten“ Aufträgen und mit „echten“ Kunden.

Das EQ-Praktikum ist bei der IHK eingetragen und wird in besonderen Fällen als erstes Lehrjahr anerkannt.

Praktika werden im IT- und Elektronikbereich angeboten.

colab.de/azubifirma

Jugendcafé (flankierendes Angebot)

CoLab bietet regelmäßig den Offenen Treff - Jugendcafé Speyer-Mitte an. Wir bieten insbesondere den jungen Menschen einen "eigenen Raum", welche zuhause stark eingeschränkt sind, sich ein Zimmer mit Eltern oder Geschwistern teilen müssen und dort keine Freunde empfangen können.

Wir sind kein klassisches Jugendzentrum, sondern heben uns durch unser starkes Medienangebot ab. So können Jugendliche hierbei nicht nur ungezwungen Spielen, Musik hören, im Internet surfen oder sich einfach mit Freunden treffen und erzählen, sondern sich aktiv mit den Möglichkeiten der elektronischen Medien auseinander setzen.

colab.de/jugendcafe


Unser Geschichte

Entstanden ist die Idee "CoLab" etwa 2003 aus der Erkenntnis, dass möglich ist, bei Jugendlichen aus unserer Zielgruppe Leistungsbereitschaft zu wecken, wenn diese ernst genommen und dort abgeholt werden, wo sie stehen. In unserem Falle diente als Impuls dazu das deutsch-russische Webradio rasik.de, das 2002 seinen Betrieb aufnahm. Es zeigte, dass es machbar ist, junge Menschen ausbildungsreif zu machen, die vom klassischen Bildungssystem nicht erreicht wurden. Da ohne eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung der erzielte Effekt verpuffen würde, entschlossen wir uns, 2007 in der in eine gemeinnützige GmbH überführten CoLab im Medien- und IT-Bereich auszubilden.

Die Situation in den letzten zehn Jahren bis heute wandelte sich sehr: waren es anfangs eher "reine" Integrationsprobleme mit Symptomen wie Sprachbarriere, fehlende Akzeptanz, etc., sind die Herausforderungen heute wesentlich komplexer: heute haben wir es zwar immer noch häufig mit Migranten zu tun, jedoch sind diese in einer völlig anderen Lebenslage. Sie sprechen fließend Deutsch, haben theoretisch Zugang zum Bildungssystem, scheinen integriert. Aber irgendetwas wirft sie auf die schiefe Bahn. Sie gelangen in häufig von Drogen, Gewalt und Kriminalität geprägte (auch einheimische) Kreise; - einer Parallelwelt, aus der sie ohne Hilfe oftmals nicht mehr entkommen können. Um an diese jungen Menschen überhaupt noch heran zu kommen, bedarf es viel Vorleistung an Vertrauen, Geschick, Geduld und Geld, aber auch an Professionalität.

Sowohl die soziale Stabilisierung, als auch die berufliche Integration ist von großer Bedeutung, wenn unser Vorhaben nachhaltig gelingen soll. Entsprechend dieser beiden Stoßrichtungen ist unser Konzept heute aufgebaut.


Unser Team

Unser Team sieht den Dienst am Menschen als Berufung. Jeder setzt sich 100% für das Wohl unserer "Schützlinge" ein. Viele unserer Mitarbeiter und Helfer arbeiten ehrenamtlich. Wir stehen mit voller Überzeugung hinter unserer Arbeit. 


Unsere Gesellschafter


Die Gesellschafter der CoLab sind engagierte Bürger Deutschlands, welche einen sozialen Missstand erkannt haben und diesen aktiv bekämpfen. Zwei von ihnen sind hauptberuflich geschäftsführende Gesellschafter eines mittelständigen IT-Sicherheitsunternehmens in Rheinland-Pfalz, welches CoLab stark unterstützt. Die Motivation für die Gesellschafter, CoLab zu betreiben ist die Pflicht zur Wahrnehmung gesellschaftlicher Aufgaben. Eine Pflicht, die alle drei aus tiefer Überzeugung und mit eigenem Handanlegen in der Arbeit bei CoLab nachkommen.


Unser Benefiz

Mit unserem Engagement erreichen wir zweierlei. Einerseits bieten wir Jugendlichen die Chance auf ein "normales", geregeltes Leben, Andererseits bilden wir gemeinsam mit Betrieben den dringenden benötigten Fachkräftenachwuchs aus.

Weitere Information: http://colab.de

Impressum

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