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ZF Race Engineering GmbH

Über uns

Die Wurzeln von ZF im Motorsport reichen bis in die Anfänge der Automobilgeschichte zurück. Schon in den frühen Grand-Prix-Zeiten setzten die besten Teams auf die Produkte von ZF. Mit einer Ausgründung bündelte ZF seine Motorsport-Kompetenzen 1998 in einer eigenen Gesellschaft. 2013 feiert die ZF Race Engineering GmbH ihren 15. Geburtstag.

 Im Goldenen Zeitalter des Rennsports bereits erfolgreich

Die Ära der Silberpfeile von 1934 bis 1939 bleibt für viele Rennsport-Fans eine unvergessene Epoche des aufblühenden Grand-Prix-Rennsports. Rudolf Caracciola gewann 1937 und 1938 die Europameisterschaft – damals die höchste Klasse – in einem Mercedes mit Aluminium-Rippendämpfern und Kupplungen der ZF-Produktmarke Sachs. In den 60er Jahren fuhr zudem Lotus in seinen goldenen Jahren etliche Formel 1-Siege mit einem speziell von ZF entwickelten Getriebe ein. Auch heute engagiert sich ZF in der Königsklasse des Motorsports. Aktuell vertrauen Ferrari und Sauber auf Dämpfer des Unternehmens sowie Toro Rosso und Lotus auf Kupplungen.

Rasant steigender Bekanntheitsgrad in der zweiten Jahrhunderthälfte

Als der Motorsport in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts immer populärer wurde, fächerte die ZF-Tochtergesellschaft ihr Engagement breit auf. National und international setzten die besten Fahrer und Teams auf die Produkte von ZF. Titel in der Deutschen Rennsport-Meisterschaft – etwa von BMW-Pilot Harald Ertl – und in der Deutschen Rallye-Meisterschaft mit Reinhard Hainbach oder Harald Demuth schmückten schon früh die Erfolgsbilanz. Seine Präsenz bewies ZF auch mit der Einführung des Sachs-Renndienst-Busses, der seit 1970 Rennsportler vor Ort unterstützte. Begleitend prägte die Produktmarke Sachs mit ihrem Sponsoring ganze Rennstrecken. Noch heute verweisen die berühmte Sachs-Kurve oder das Ernst-Wilhelm-Sachs-Haus in Hockenheim auf den Technologie-Konzern. Jahrzehntelange Veranstaltungs-Partnerschaften mit der Sachs-Winterrallye oder der Sachs Rallye Franken bleiben im Bewusstsein vieler Rallye-Fans bis heute unvergessen. Auch international festigte die Marke ihr ausgeprägtes Rennsport-Profil. So gewann etwa John Fitzpatrick 1980 die IMSA-GT-Serie, Martin Schanche und später Kenneth Hansen dominierten die Rallyecross-Europameisterschaft mit Technologie aus Schweinfurt. Und das Team Joest Racing entschied 1984 und 1985 die 24 Stunden von Le Mans mit Sachs-Produkten für sich. Auch in Deutschlands führender Tourenwagen-Rennserie DTM war das Unternehmen schon früh erfolgreich: Hans-Joachim Stuck gewann mit einem Audi V8 mit einer Carbon-Kupplung aus Schweinfurt 1990 den Titel, sein Teamkollege Frank Biela 1991. Heute fahren sogar alle teilnehmenden Marken in der DTM mit einer ZF-Kupplung um den Sieg.

Konsequente Technologie-Offensive und Einstieg in Formel 1

1993 stieg ZF als Ausrüster in die Formel 1 ein und belieferte das Team Sauber mit Stoßdämpfern und Kupplungen. Es war der Ausgangspunkt für eine Technologie-Offensive. Um seine Aktivitäten optimal zu bündeln, gründete ZF 1998 mit der ZF Race Engineering eine eigene Gesellschaft am Standort Schweinfurt. Sie entwickelt in den Produktlinien Antriebsstrang und Fahrwerk Produkte für Spitzenmotorsport, Breitensport und Tuning. Acht Mal gewann Ferrari seit 1999 die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft in der Formel 1, alleine fünf Mal wurde Michael Schumacher mit Ferrari Weltmeister. ZF lieferte mit revolutionären Konstruktionen wie dem Rotationsdämpfer einen Baustein für diesen Erfolg. Aber auch Produktentwicklungen für exklusive Straßenfahrzeuge wie den Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse, den VW XL1 oder innovative Elektroflitzer hat die heutige ZF Race Engineering im Portfolio. Parallel dazu etablierte sich ZF auch in weiteren hochwertigen Motorsport-Kategorien an der Spitze und entwickelte dauerhafte Partnerschaften. So vertrauten die Sieger von Volkswagen bei der Rallye Dakar, von Peugeot und Audi bei den 24 Stunden von Le Mans und seit 2004 die DTM-Champions von Audi und BMW immer auf die Hochtechnologie aus Deutschland. Aktuell ist das Unternehmen Official Technical Partner von Volkswagen Motorsport in der Rallye-Weltmeisterschaft WRC, Official Partner von BMW Motorsport, offizieller Partner von Porsche Motorsport, technischer Partner von Toyota Racing in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC sowie offizieller Lieferant der DTM und Partner der Super GT in Japan, Asiens renommiertester Rennserie.

Heute sind rund 85 Mitarbeiter bei ZF Race Engineering mit Entwicklung, Produktion, Service und Vertrieb der Rennsport-Produkte und mit fachlicher Beratung betraut. Die Fachkräfte stehen für vielfältige, hochkarätige Qualifikationen und wertvolle Arbeitsplätze in der Wirtschaftsregion Unterfranken.

Weitere Informationen sowie Kontaktdaten finden Sie unter:

www.zf.com/motorsport

ZF ist ein weltweit führender Automobilzulieferkonzern in der Antriebs- und Fahrwerktechnik mit 121 Produktionsgesellschaften in 27 Ländern. Der Konzern mit rund 75.000 Mitarbeitern erzielte im Jahr 2012 einen Umsatz von etwa 17,4  Milliarden Euro. Um auch künftig mit innovativen Produkten erfolgreich sein zu können, investiert ZF jährlich rund fünf Prozent des Umsatzes (2011: 754 Millionen Euro) in Forschung und Entwicklung. Auf der Rangliste der Automobilzulieferer ist ZF unter den zehn größten Unternehmen weltweit.

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