Postdoc in Membrane Protein Biochemistry
Postdoc in Membrane Protein Biochemistry
Postdoc in Membrane Protein Biochemistry
Postdoc in Membrane Protein Biochemistry
Technische Universität München
Fach- und Hochschulen
München
- Art der Beschäftigung: Vollzeit
- 51.000 € – 60.000 € (von XING geschätzt)
- Vor Ort
- Aktiv auf der Suche
Postdoc in Membrane Protein Biochemistry
Über diesen Job
Postdoc in Membrane Protein Biochemistry
03.03.2026, Wissenschaftliches Personal
Im Labor für Zelluläre Proteinbiochemie am Fachbereich Biowissenschaften der Technischen Universität München (TUM) ist eine Postdoc-Stelle zu besetzen.
Unser Labor hat sich zum Ziel gesetzt, zu verstehen, wie Proteine sich falten und von zellulären Qualitätskontrollmechanismen überprüft werden. Wir interessieren uns insbesondere für Proteine des sekretorischen Weges – Proteine, die es Zellen ermöglichen, mit ihrer Umgebung zu interagieren. Wir verwenden einen interdisziplinären Ansatz, der von der Proteinbiochemie bis zur Zellbiologie reicht, um die Mechanismen zu analysieren, die die zelluläre Proteinbiogenese überwachen.
DAS PROJEKT: Membranproteine machen ein Drittel des menschlichen Proteoms aus. Sie sind für alle zellulären Funktionen von entscheidender Bedeutung, von der Bewegung bis zur Immunabwehr. Membranproteine sind wichtige Zielstrukturen für Medikamente, und ihre Mutationen verursachen zahlreiche schwere Erkrankungen beim Menschen. Trotz dieser Schlüsselrolle in Biologie und Medizin sind die zellulären Mechanismen der Biogenese und Kontrolle von Membranproteinen noch immer nicht vollständig geklärt.
Das Projekt wird die biologischen Funktionen und molekularen Mechanismen neuartiger Membranprotein-Chaperone des endoplasmatischen Retikulums untersuchen, die wir kürzlich in unserem Labor identifiziert haben. Zu den wichtigsten Forschungsthemen gehören auch Synergien zwischen molekularen Chaperonen und die Frage, wie Membranprotein-Chaperone ihre Klienten auf molekularer Ebene erkennen und verarbeiten.
Das Projekt hat das Potenzial, spannende neue Einblicke in die Molekularbiologie von Zellen zu liefern. Um dies zu erreichen, werden im Rahmen des Projekts modernste zellbiologische Ansätze von FACS/Mikroskopie über Gen-Editing bis hin zur Massenspektrometrie eingesetzt und auf unseren bestehenden Kooperationen mit Kryo-EM-Labors aufgebaut.
Aktuelle Beispiele für unsere Arbeit sind: Klose et al., Nat Comm, 2025; Zanotti et al., Science, 2022; Bloemeke et al., EMBO J, 2022.
IHR PROFIL: Sie sollten über einen Doktortitel in Biochemie, Zellbiologie oder verwandten Bereichen verfügen. Umfangreiche Erfahrung in der Säugetierzellkultur ist erforderlich. Insbesondere suchen wir Kandidaten mit Fachkenntnissen in FACS-/mikroskopiebasierten Assays, In-vitro-Analysen von Membranproteinen, aktuellen Genom-Editierungs-/Screening-Techniken sowie massenspektrometriebasierten Ansätzen.
DAS UMFELD UND DIE STELLE: Die Technische Universität München (TUM) ist eine führende Forschungsuniversität in Europa. Wir bieten hervorragende Arbeitsbedingungen und ein internationales Forschungsumfeld. Die Vergütung erfolgt gemäß dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L E13/100 %). Die Stelle ist ab Mai 2026 zu besetzen. Es werden nur Bewerbungen berücksichtigt, die bis zum 31. März 2026 eingegangen sind.
Die Bewerbung sollte ein Motivationsschreiben, einen Lebenslauf mit Publikationsliste, (Abschluss-)Zeugnisse und mindestens zwei mögliche Referenzen enthalten. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung als ein einziges PDF-Dokument per E-Mail an: matthias.feige@tum.de
Die TUM ist ein Arbeitgeber, der Chancengleichheit fördert. Qualifizierte Frauen werden daher besonders zur Bewerbung aufgefordert. Bewerber mit Behinderungen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt behandelt.
Weitere Informationen: www.bio.nat.tum.de/cell/home/
Die Stelle ist für die Besetzung mit schwerbehinderten Menschen geeignet. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei ansonsten im wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt eingestellt.
Kontakt: matthias.feige@tum.de
