Digitale Zwillinge von Gesamtprozessen

Beschleunigung von Marktzulassungen und Erhöhung der Produktivität

Digitale Zwillinge sind als Speerspitze der Digitalisierung in der pharmazeutischen Industrie zu einem prominenten Schlagwort geworden. Diese Modelle verknüpfen ein In-silico-Modell eines Herstellprozesses über Schnittstellen mit dem tatsächlichen physikalischen Prozess. Durch die Anwendung von digitalen Zwillingen auf Gesamtprozesse (End-to-End Digital Process Models) lässt sich die Endproduktqualität vorhersagen. Dies geschieht als Funktion der Prozessparameter in jeder Stufe oder eines Ausgangsmaterials. Diese End-to-End-Modelle grenzen sich ab von Modellen oder digitalen Zwillingen, die lediglich einen Herstellungsschritt beschreiben. Dieses Wissen kann genutzt werden, um Prozessverläufe zu optimieren, Auswirkungen von Abweichungen in der Produktion einzuschätzen oder den Prozess in Echtzeit zu kontrollieren. Dieser Beitrag beschreibt die Grundlagen von Gesamtprozessmodellen und die Vorteile dieser digitalen Zwillinge anhand von konkreten Anwendungsbeispielen.

https://www.ecv.de/beitrag/pharmind/Digitale_Zwillinge_von_Gesamtprozessen-07-2024

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