Wird Zeitverschwendung entmüllt, ist Arbeit einfach erfolgreicher
Nicht MEHR! Wird vereinfacht, profitieren Tausende Menschen. Das ist die Stärke von großen Systemen von der Firma bis zum Staat.
Wie schaffen wir mutig Platz, um Zeit und Energie für wertvolle Tools, Experimente und Innovationen zu nutzen? Es liegt an uns, Arbeit einfach zu gestalten, indem wir sie …
entschlacken,
ausmisten,
entmüllen,
streichen,
löschen
für MEHR Zeit, Fokus, Energie und Leistungsfähigkeit.
Nicht für MEHR Arbeit
Die Welt ist komplex, eine Krise jagt die nächste, und Arbeit ist anstrengend. Menschen ersaufen in Vorgaben, Meetings, Baustellen und Formularen. Es gibt zu viele staatliche Regeln, und auch Unternehmen häufen krankmachende Zeit- und Energieverschwendung an.
Das Zu-viel-von-allem-und-noch-viel-Mehr betrifft uns alle. Es lähmt das Land, die Stimmung kippt ins Negative.
Populistische Sätze wie „Freizeitpark Deutschland“ und „Wohlstand ist mit der Vier-Tage-Woche nicht haltbar“ sind zynisch. Sie sind auch weder faktenbasiert noch zukunftstauglich.
Wird Vereinfachung umgesetzt im Beruf, im Team, beim Kunden, in der Pflege und im Handwerk, geht es Menschen und Firmen EINFACH besser.
Führung entlastet
Es ist Aufgabe von guter Führung, zu hohe Belastung zu löschen. Doch viele Führungskräfte sind selbst erschöpft. Der Anteil der Erschöpften ist im Lauf der Jahre rasant gewachsen auf 55 Prozent aller Führungskräfte, sagt Professorin Heike Bruch 2025 im „Handelsblatt“. „Erschöpfte Chefs werden eher als andere zu Despoten.“
Wenn 55 Prozent der Führungskräfte gestresst und erschöpft sind, geben sie das weiter. Nicht überraschend ist daher, dass 55,7 Prozent aller Deutschen erschöpft sind.
Erwerbstätige nennen vor allem einen Grund dafür: sinnlose Arbeit.
Bullshit
Wer zu viel Bullshit erlebt, wird wütend oder gleichgültig und stumpft ab. Das führt zu sinkendem Engagement und Achselzucken. „Lass die doch machen, auf mich hört sowieso keiner.“
Wird sinnlos erlebte Zeitverschwendung aufgeräumt, ist Arbeit einfacher und erfolgreicher.
Streichen wir, was nicht wertschöpfend ist. Kein Unternehmen will ineffiziente Prozesse und wertlose Aufgaben bezahlen. Wer seine Tätigkeiten mit den Tat-Zeit-Wirkungskreisen bewertet, kann diese Arbeit einfach lassen.
Konkret
Schreib alle wichtigen Tätigkeiten auf, die zu deiner Arbeit gehören, wie eine Aufgaben-Inventur. Dann schätzt du, wie viel Zeit du pro Tätigkeit einsetzt. Zeichne für jede Tätigkeit einen Kreis, der im Größenverhältnis zur verwendeten Zeit steht, und notiere die Tätigkeit im Kreis.
Auf einen Blick wird klar, welche Aufgabe kaum Wert beisteuert. Die wird im Team besprochen und gelöscht.
Firmen, die sich regelmäßig fragen: „Brauchen wir das noch? Kann das weg?“, sind produktiver.
Müllabfuhr
Wie oft kommt die Müllabfuhr zu deinem Unternehmen? Die für Entlastung!
Wird vereinfacht, profitieren Tausende Menschen. Das ist die Stärke von großen Systemen von der Firma bis zum Staat.
Hundert konkrete Beispiele beschreibe ich im Buch „Arbeit EINFACH lassen“.
