Über uns
Safran – das „rote Gold“:
Safran – das „rote Gold“:In den letzten 20 Jahren entwickelte sich Afghanistan immer mehr zu einem Safran-Eldorado. Klima und Böden lassen die violett blühende Krokus-Pflanze gut gedeihen und ihr Anbau gibt vielen von Krisen und Kriegen geplagten Menschen in Afghanistan die Chance auf eine bessere Zukunft. Voller Leidenschaft bemühen sich deshalb vorwiegend Bäuerinnen um die Kultivierung des „roten Goldes“, das bei Feinschmeckern so beliebt ist. 200.000 Blüten müssen von Hand gepflückt werden, um letztendlich ein Kilogramm oder 1.000 Gramm des wertvollen Safran zu ernten. Deshalb wird mit dem „roten Gold“, dem teuersten Gewürz der Welt, auch viel Missbrauch getrieben. Viele Menschen, die mit Safran nicht so sehr vertraut sind, lassen sich von billigen Kurkuma-Mischungen täuschen. Naqibullah „Nas“ Sidigi hingegen weiß in welchen Regionen Afghanistans das beste Safran angebaut wird und er kennt die Menschen, die das „rote Gold“ anpflanzen und ernten. Naqibullah „Nas“ Sidigi:Ich wurde 1991 in Herat knapp 1.000 Kilometer westlich von Kabul geboren und bin also schon sehr nahe am Safran-Anbauland Nummer eins, dem Iran, groß geworden. 2015 bin ich nach Österreich emigriert und habe hier endgültig meine Passion fürs Kochen entdeckt und eine Kochlehre begonnen. Was lag also näher als diese Leidenschaft auch mit den Wurzeln meiner Heimat zu verbinden und dort nach den besten Safran-Pflanzern Ausschau zu halten. Safran ist nicht nur ein edles, teures und geschmacksintensives, sondern auch ein vielseitig einsetzbares Gewürz. Ein Safran-Risotto kennt nahezu jeder. Aber geschmorte Lammschlögel oder Lammschultern mit Safran, ein Safran-Sorbett, Safranmilch oder Safrantee sind vielleicht weniger bekannte Delikatessen, mit denen ich ab nun meine „NaSafran“-Freunde begeistern will. Deshalb möchte ich meine Safran-Leidenschaft mit ihnen teilen und werde auf meiner Homepage regelmäßig neue Safran-Rezepte veröffentlichen. Ihr Naqibullah „Nas“ Sidigi:
Branche
- Lebensmittel