Vorgesetzte zum Fürchten: Welchen Typen man besser aus dem Weg geht | Das Bild wurde mithilfe von ChatGPT erstellt

Horror-Chef·innen: Diese 4 Typen solltest Du kennen

Um mit einem „Chef aus der Hölle“ umzugehen, ist es wichtig, professionell zu bleiben. 4 Strategien, um im Joballtag nicht unterzugehen.

Unfähigen Vorgesetzten kann man nicht immer so einfach aus dem Weg gehen. Wir haben für Dich im Folgenden vier Typen charakterisiert und verraten Dir die besten Strategien für einen erträglichen Umgang.

🤬 Typ 1: Der Choleriker

Wer mit ihm im Büro sitzt, ist konstant in Alarmbereitschaft. Zu Geschäftspartner·innen und Vorgesetzten ist dieser Typ freundlich – sein Team dagegen bekommt seine schlechte Laune oft zu spüren. Hoher Leistungsdruck und Angst vor der Arbeit sind das Resultat. Das Perfide daran: Er ist in der Machtposition. Wenn Du ihm Paroli bietest, kann es passieren, dass er plötzlich Überstunden fordert oder Dir Probleme bei der Urlaubsplanung macht. Deshalb: Such Dir lieber schnell einen neuen Job, wenn der Choleriker Deinen Arbeitsplatz zum Gruselkabinett macht.

👉 Tipps zum Umgang

  • Versuch erst einmal, die Ruhe zu bewahren und Dich nicht provozieren zu lassen – er sitzt im Zweifel am längeren Hebel.

  • Versuch, die Wutanfälle nicht persönlich zu nehmen. Das Aggressionsproblem Deines Chefs ist nicht Deine Baustelle.

  • Dokumentiere die Vorfälle und geh damit zur Personalabteilung oder seinen Vorgesetzten, wenn das Verhalten ganz klar eine Grenze überschreitet. Und wenn die nichts tun: Such dir schleunigst einen neuen Job.

📋 Typ 2: Der Kontrollfreak

Der Kontrollfreak möchte immer über alles einen Überblick haben – und kann keine Verantwortung abgeben. Er mischt sich in jeden Arbeitsschritt ein, statt sich auf das Ergebnis zu konzentrieren und seinen Mitarbeitenden zu vertrauen. Das kann nicht nur nerven, sondern auch zu Frustration und Ineffizienz führen. Denn wer ständig kontrolliert und überwacht wird, fühlt sich dadurch schnell unmotiviert.

👉 Tipps zum Umgang

  • Baue Vertrauen auf: Lass den Kontrollfreak merken, dass Du auch eigenständig gute Ergebnisse lieferst. Wie? ⬇️

  • Gib aktiv Updates und halte die Person auf dem Laufenden – so wird klar, dass Du alles im Griff hast und gut allein klarkommst.

  • Wie auch beim Choleriker gilt: Wenn Du es nicht mehr aushältst und keine Lösung in Sicht ist – übernimm selbst die Kontrolle, indem Du Dir einen neuen Job suchst.

👻 Typ 3: Der Geist

Ein kaum erreichbarer Chef kann den Arbeitsalltag zum Horrortrip machen. Im Homeoffice verschollen, den ganzen Tag in Meetings oder ständig auf Geschäftsreise: Der Geist ist für seine Mitarbeitenden oft ein Mysterium. Dabei ist es entscheidend, dass Vorgesetzte als verlässliche Ansprechpartner·innen zur Verfügung stehen. Sonst läuft schnell alles schief – Zuständigkeiten sind unklar, Aufgaben werden falsch gemacht oder bleiben liegen, weil der Überblick fehlt.

👉 Tipps zum Umgang

  • Auch ohne Ouija-Board: Tritt mit dem Geist in Kontakt! Vereinbare mit ihm feste, regelmäßige Termine.

  • Fordere aktiv Feedback und eine regelmäßige Kommunikation ein – das ist Dein gutes Recht.

  • Wenn Du trotzdem weiter geghostet wirst: Mach’s wie die Ghostbusters und verbanne diesen Störenfried aus Deinem Leben, indem Du Dir einen neuen Job suchst.

🫩 Typ 4: Der Fordernde

Dass Dein Chef von Dir Ergebnisse fordert, ist normal. Doch was, wenn er konstant zu viel von Dir verlangt? Eine Umfrage der IGS Organisationsberatung ergab, dass über 80 Prozent der Befragten sich bei der Arbeit unter Druck gesetzt fühlen. Der fordernde Chef kann Deine Karrierepläne zunichte machen, wenn Du nicht massenhaft unbezahlte Überstunden schiebst.

👉 Tipps zum Umgang

  • Kommuniziere Deine Grenzen: Konkrete Ansagen wie „Das schaffe ich bis Ende der Woche“ oder „Ich kann heute keine Überstunden machen“ können den Fordernden in Schach halten.

  • Sprich mit Deinen Kolleg·innen: Wenn diese ähnliche Erfahrungen mit der Person machen, könnt ihr eine gemeinsame Strategie entwickeln, anstatt euch gegenseitig mit Mehrarbeit zu überbieten.

  • Wie auch bei den anderen Horror-Chefs: Wenn sich nichts ändert – finde ein Unternehmen, in dem Deine Mühe geschätzt wird.

Sie haben immer die Wahl: „Love it, change it, leave it.“ Und wenn es gar nicht anders geht – tja, dann müssen Sie die Konsequenz ziehen und sich einen anderen Job besorgen.
Unternehmer-Coach Bernd Geropp

Wenn Dein Chef oder Deine Chefin also zu einem der vier Horror-Typen gehört und Dein Arbeitsalltag aktiv davon belastet ist: Versuch die Situation und den Umgang mit Deinem Vorgesetzten zu Deinem Vorteil zu verändern. Und wenn das nicht klappt, ist es Zeit, nach einem neuen Job zu suchen. Einer, der Dir nicht jeden Tag den letzten Nerv raubt.


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