In jedem Fall empfehlen wir Ihnen den Besuch der Tagung Instandhaltung im Nürnberg vom 03. bis 04. Dezember 2019.
Experten und Wissensaustausch zu neuesten Trends
Hier treffen sich die Experten aus den verschiedenen Bereichen der Instandhaltung. Neben Fachvorträgen und einer Ausstellung wird neues Wissen über Ihre Themengebiete mit Kolleginnen und Kollegen ausgetauscht. Die Veranstaltung bleibt im bewährten Format, mit aktuellen Themen wie z. B. Digitalisierung, Industrie 4.0, DSGVO in der Instandhaltung und vielem mehr.
Hochkarätige Vorträge und Netzwerk-Plattform
Die Themen der Vorträge sind facettenreich: Zahlreiche Diskussionen garantieren Einblick in die technologische Zukunft, welche die Instandhaltungsbranche prägen wird. Diese von BOOM Software wärmstens empfohlene Veranstaltung bietet eine umfangreiche Plattform für den Austausch von Fachwissen sowie eine Basis für die Entwicklung nachhaltiger Lösungsansätze.
Top-Vortrag mit unserem Partner Primetals Technologies
Ein Partner von BOOM Software ist Primetals Technologies, der weltweit Stahlwerke baut. Mit uns gemeinsam hat Primetals eine Instandhaltungslösung, zugeschnitten auf Stahlwerke, entwickelt. Diese Lösung wird gemeinsam mit den Produkten von Primetals verkauft, die derzeit bereits in Brasilien und China umgesetzt werden – weitere Länder folgen.
> Vortragstitel: „Maintenance process optimization and the benefits of MAT for Primetals Technologies and their customers“
> Vortragender: Michael Weinzinger (MAT – Maintenance Asset Technology)
> 03. Dezember 2019, 13.30 Uhr
BOOM Software lädt Sie ein
Wir laden Sie herzlich ein, uns von 03. bis 04. Dezember auf der Tagung Instandhaltung im Nürnberg zu besuchen. Darüber hinaus informieren wir Sie auch gerne zu unseren thematischen Dauerbrennern „Boom Maintenance Manager“ und „Lean Smart Maintenance“. Außerdem ist Nürnberg immer einen Besuch wert – vor allem wenn der berühmte Nürnberger Christkindlesmarkt stattfindet.
Mehr Infos...www.boomsoftware.com
Die schnellsten Rad-Schiene-Fahrzeuge erreichen Geschwindigkeiten von über 500 km/h, womit sie Flugzeugen abschnittsweise durchaus Konkurrenz machen – in Sachen Nachhaltigkeit überholen sie die geflügelte Konkurrenz natürlich von Anfang an. BOOM freut sich, Teil dieser Entwicklung zu sein und durch innovative Softwarelösungen den weiteren Fortschritt mit beschleunigen zu können.
InterCityExperimental (ICE/V)
Mit einer Geschwindigkeit von 406 km/h war der ICE/V im Jahr 1988 weltweiter Spitzenreiter in Sachen Speed. Nach nur einem Jahr wurde er überflügelt, aber blieb zumindest in Deutschland ganz oben am Podest. Mit ihm erprobte die Deutsche Bahn den Hochgeschwindigkeitsverkehr im deutschen Schienennetz, womit er zum direkten Vorreiter des heutigen ICEs avancierte.
Shinkansen 955 (300X)
In Japan wurde der Shinkansen 1994 entwickelt, um hochgeschwindigkeitstaugliche Technologien zu testen. Schon im nächsten Jahr brachte er bereits 354 km/h auf Schiene – ein Ergebnis, das schon im Folgejahr mit einer Höchstgeschwindigkeit von 443 km/h getoppt wurde.
CRH 380A
Auch China beteiligte sich an der globalen Rekordjagd und entwickelte mit dem CRH 380A ein Modell, das bereits im ersten Rekordversuch 486 km/h erreichte. Dabei beeindruckt auch die hohe, Reisegeschwindigkeit von 350 km/h. Verbindungen gibt es seit 2010 zwischen Shanghai, Hangzhou und Nanjing, seit 2011 auch zwischen Shanghai mit Peking.
TGV
Aus Frankreich kommt der Spitzenreiter TGV, der bereits 1990 die 500-Kilometer-pro-Stunde-Schallmauer durchbrach und sensationelle 515 km/h hinlegte. Im Regelbetrieb düst der TGV mit rund 320 km/h dahin und verkehrt in Deutschland sowie weiteren europäischen Ländern.
V150 SNCF
Die französische Bahngesellschaft SNCF verfügt seit etwas mehr als einem Jahrzehnt über ein Rad-Schiene-Fahrzeug, das eine Geschwindigkeit von bis zu 574 km/h erreichen kann. Der V150 ist ein Triebwagenzug mit kombiniertem Antrieb und beschäftigte bis zu 500 Menschen im Zuge der Projektumsetzung.
Sparen Sie 20% Ihrer Instandhaltungskosten ein
Hinter all diesen Rekorden steht aber immer auch ein Softwaresystem, das für den laufenden Betrieb sorgt. Denn ein perfekt funktionierendes Instandhaltungsmanagement ist für Eisenbahn¬verkehrs¬unternehmen (EVU) der bestimmende Erfolgsfaktor, um zeit- und kosteneffizient arbeiten zu können. Darüber hinaus wird dies durch gesetzliche Vorgaben unerlässlich. Gut, dass es den BOOM MAINTENANCE MANAGER (BMM Rail) gibt: Er erleichtert alle Aufgaben und liefert eine vollständige „Lebensakte“ von jeder Lokomotive, jedem Wagon und jedem anderen Asset im Unternehmen.
Alle Instandhaltungsfaktoren lückenlos im Blick
Keine blinden Flecken mehr: Sie verfolgen die Geschichte sämtlicher Komponenten, können Messwerte automatisch einlesen und behalten alle durchgeführten und anstehenden Arbeiten an Ihren Assets im Blick – inklusive kostensenkender Lageroptimierung. Bilden Sie etwa jeden einzelnen Radsatz in den verschiedenen Instandhaltungsstufen ab und profitieren Sie von vorgefertigten Messblättern oder von automatischen Nutzungsbeschränkungen je nach Abnützungs¬grad. Per Knopfdruck erhalten Sie außerdem alle relevanten Kennzahlen: von Ausfallszeiten über Lebenszykluskosten – für optimale Planung des Instandhaltungsbudgets.
Effizienzmaximierung und ECM-nachvollziehbar
So wird Ihr Instandhaltungsmanagement noch effizienter, Fahrzeuge und Infrastruktur sind optimal verfügbar und Ausfallszeiten wesentlich reduziert. Zusätzliches Plus: Die im BMM Rail erfassten Daten sind revisionssicher und laut Entity in Charge of Maintenance (ECM) nachweisbar.
Ihre Vorteile:
> Kosteneinsparungen durch Lageroptimierung> Steigerung der Verfügbarkeiten von Fahrzeugen und Infrastruktur > Komponentenverfolgung inkl. Historie, Aufarbeitung und Lagerverwaltung > Vollständige Dokumentation und Nachweis lt. ECMwww.boomsoftware.com
Mit BOOM Software können Assets webbasiert und mobil verwaltet werden. Das schafft maximale Flexibilität für Ihre Instandhaltung.
Hydranten, Produktionsanlagen – und sogar Züge: Assets verwalten Sie mit BOOM webbasiert. Als Teil des BOOM Maintenance Manager (BMM) ist die Asset-Verwaltung eine digitale Anlagendatenbank, die smart auch im Browser angezeigt werden kann. Nicht nur das Asset an sich, sondern auch seine Einzelkomponenten werden im Asset-Manager von BOOM abgebildet. Das bietet den entscheidenden Vorteil, dass nicht nur das Asset an sich inspiziert und erfasst wird, sondern etwa auch die einzelnen Bauteile. Konkret: Nicht nur das Windkraftwerk, sondern auch die Bauteile der alternativen Energiequelle werden im BMM dargestellt.
Inspektion via Tablets
Bleibt die Frage, wie mit Assets, die über große Flächen verteilt sind, am besten umgegangen werden kann? Um die Instandhaltung für Tausende von Assets auf einer verteilten Fläche schlank und effektiv umzusetzen, setzt BOOM Software auf Anwendungen für mobile Clients: Dadurch können Assets direkt vor Ort via Tablet gewartet werden – geortet wird die jeweilige Anlage zentimetergenau durch die am Endgerät angezeigte, auf einem GIS-System basierende Karte. Bestes Beispiel: Assets wie Kanalschächte werden damit geografisch exakt angezeigt– und sind für den Instandhalter mit Hilfe des Tablets leicht auffindbar.www.boomsoftware.com
Rund 2.500 Fahrwerksrahmen für Züge, Straßen- und U-Bahnen werden pro Jahr im Drehgestellzentrum von SIEMENS in Graz produziert. Standortleiter Dipl.-Ing. Dr. Stefan Erlach im BOOM-Talk „4.0 Fragen an …“ über die Kernkompetenzen, die digitale Transformation und den Wandel der digitalen Instandhaltung.
Worin liegen die großen Stärken des Siemens Mobility-Standorts in Graz?
Ein hochwertiges Fahrwerk ist ein wesentlicher Schlüssel dafür, dass Menschen eine Bahnreise als angenehm empfinden. Wir als Siemens Mobility Weltkompetenzzentrum für Fahrwerke haben uns auf dieses Thema spezialisiert. Die besondere Stärke unseres Werks ist daher die hohe Kompetenz zum Produkt Fahrwerk über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Die enge Verzahnung von Vorausentwicklung, Entwicklung, Fertigung, Projektmanagement bis hin zum Customer Service garantiert die fokussierte Realisierung von neuesten Innovationen – insbesondere auch mit den Möglichkeiten der Digitalisierung.
Welche Herausforderungen finden Sie im Bereich der digitalen Transformation vor?
In unserem Weltkompetenzzentrum für Fahrwerke wird Digitalisierung gelebt. Im Vorjahr haben wir zwei neue digitalgesteuerte Bohr-Fräsezentren in unseren Produktionsprozess eingeführt. Damit werden die Drehgestell-Rahmen um 30 Prozent schneller als bisher bearbeitet. Zusätzlich ist unser Hightech-Schweißroboter in Betrieb gegangen, er fertigt rund 2.500 Fahrwerksrahmen für Züge, Straßen- und U-Bahnen pro Jahr. Wir gewinnen an Effizienz, können Problemstellungen besser und schneller lösen und werden für Mitarbeiter attraktiver. Statt früher viele gleiche Handlungen auszuführen ist heute die Überwachung und Steuerung dieser Roboter gefragt. Die Arbeit wird körperlich leichter, gleichzeitig können sie mehr Verantwortung übernehmen, in dem sie auch mögliche Fehler rechtzeitig erkennen, um eingreifen zu können. Größte Herausforderung im Zusammenhang mit der digitalen Transformation ist es bei den damit verbundenen Veränderungen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht zu verlieren und ein noch attraktiverer Arbeitgeber auch für junge Facharbeiter zu sein.
Welche Auswirkungen hat die digitale Transformation auf die Instandhaltung?
Die fortschreitenden Entwicklungen insbesondere in den Bereichen Robotik, Big Data und Maschinelles Lernen sowie Generative Fertigung und Virtuelle Realität lassen neue, digitale Geschäftsmodelle und veränderte Arbeitsprozesse entstehen. Das bedeutet im konkreten: Produktion und Instandhaltung werden durch Industrie 4.0 stärker miteinander verschmolzen. Die Instandhaltung, bislang oft als reiner „Kostenblock“ wahrgenommen gewinnt wesentlich an Bedeutung. Maintenance als Gesamtpaket wird zum Wertschöpfungsfaktor. Wir sind froh, hier mit BOOM Software einen kompetenten Partner an unserer Seite zu wissen.
Welche Rolle nimmt Digitalisierung künftig in der Bahnbranche ein?
Digitalisierung spielt bei der Steigerung von Zuverlässigkeit, Flexibilität und Verfügbarkeit der Fahrzeuge eine große Rolle – und bei der Kosteneffizienz von Schienenlösungen. Sie ist der effizienteste Hebel, mit dem die kontinuierlich wachsenden Anforderungen auf der Schiene erfüllt und Fahrgästen das Reisen einfacher und angenehmer gemacht wird. Unser Anspruch ist es, mit unseren Siemens-Technologien Lösungen zu implementieren, die Mobilität flexibler gestalten und einfacher nutzbar machen.
Möchten Sie mit Dipl.-Ing. Dr. Stefan Erlach in Kontakt treten?Schreiben Sie uns!
Credit@Siemens Mobility GmbH Österreichwww.boomsoftware.com
Wenn sich Wissenschaft, Umsetzungskompetenz und Praxiserfahrung zusammenfinden, ist die Basis für Erneuerungen gelegt und können neue Ideen realisiert werden. Das passiert nun im Projekt „Next Step Innovation“, das Boom gemeinsam mit Siemens Mobility Graz und dem Lehrstuhl für Wirtschafts- und Betriebswissenschaften der Montanuniversität Leoben (WBW) startet.
Die Zukunft der Instandhaltung neu schreiben
LEAN SMART MAINTENANCE (LSM) ist seit Jahren der Standard für zukunftsorientierte Instandhaltung und soll zukünftig um neue Einsatzgebiete erweitert werden. Zwischen den drei Projektpartnern gibt es eine lange Tradition der Zusammenarbeit, nun haben wir es geschafft, ein Projekt zwischen allen drei Unternehmen auf die Beine zu stellen: Boom Software und WBW erarbeiten schon seit längerem Software-Module für den systemunterstützten Einsatz von LSM. Nun ist auch Siemens Mobility an Bord und wird als Praxispartner den Erfolg des Projekts maßgeblich steigern. Das Werk in Graz-Eggenberg ist Referenzstandort für den Einsatz der Siemens Mindsphere – dem cloudbasierten IoT-Betriebssystem von Siemens. Mindsphere sammelt sämtliche Daten der Produktion und stellt diese via Schnittstelle für andere Systeme zur Verfügung. Diese Daten sind die Basis für den Einsatz aller entwickelten und zukünftigen LSM-Software-Module.
Die Roadmap des Projekts
Ein wesentlicher Vorteil für die Erprobung der LSM-Module ist, dass auch der BOOM MAINTENANCE MANAGER (BMM) bereits seit Jahren Daten in der operativen Instandhaltung sammelt. Dadurch steht eine Datenbasis zur Verfügung, die umgehend erste Erkenntnisse liefern kann.
Am Beginn steht das Modul „Criticality and Asset Priority“ (CAP): Eine objektive Bewertung von Anlagen und deren Komponenten gibt Aufschluss über die Kritikalität aller Assets. Daraus ist bereits ersichtlich, welche Anlagen(-Komponenten) besonders zu überwachen sind bzw. wo eine Adaptierung der Instandhaltungsstrategie empfehlenswert ist. Im Anlagenprioritätsportfolio wird diese Kritikalität den angefallenen Instandhaltungskosten gegenübergestellt. Man erkennt auf einen Blick, welche Kosten- und Kritikalitätsausreißer einer genaueren Betrachtung mit weiteren Analysetools zu unterziehen sind.
„Potential Weakness Management“ (PWM) geht über eine klassische Schwachstellenanalyse hinaus und ist eines der erwähnten Analysetools. Auf Basis angefallener Kosten und Informationen aus dem Störungsmanagement lassen sich Schwachstellen identifizieren und Maßnahmen erstellen. Genauso sind organisatorische und andere Risiken dokumentierbar. Das Maßnahmencontrolling ist ein großer Vorteil des Analysetools. Denn nicht nur das Identifizieren der Schwachstellen ist damit abbildbar, sondern auch alle Ergebnisse der Schwachstellenbeseitigung im Rahmen der Maßnahmenumsetzung. Aus den Maßnahmen werden Aufträge deren Wirksamkeit im definierten Zeitraum überwacht werden.
Die „Budget Assistance“ greift sämtliche Informationen aus dem BMM, CAP und PWM auf und generiert daraus selbstständig das benötigte Instandhaltungsbudget. Kategorisiert nach Kritikalitätsklassen, Instandhaltungsstrategie und Kostenart ist das Budget transparent und mit konkreten Tätigkeiten und Maßnahmen hinterlegt. Weitere Themen sind dann ab 2021 geplant: Eine dynamische Strategieanpassung und prädiktive Instandhaltung sind nur ein Auszug aus dem umfassenden Themengebiet von Lean Smart Maintenance.www.boomsoftware.com