Heidelberg Materials sucht engagierte Verstärkung im Bereich der Verfahrens- und Prozesstechnik am Standort Ennigerloh. Sie interessieren sich für einen Berufseinstieg in ein dynamisches Unternehmen? Sie wollen weiterkommen, Herausforderungen meistern und an ihnen wachsen? Wir bieten Ihnen zum nächstmöglichen Einstiegstermin diese Möglichkeiten! Unser 15-monatiges Traineeprogramm bietet einen interessanten Berufseinstieg mit exzellenten Perspektiven. In Ihrem Ausbildungswerk erhalten Sie umfassenden Einblick über die Herstellungsverfahren unserer Produkte sowie die Prozesse und Strukturen unseres Unternehmens. Neben einer starken Praxisorientierung bietet das Programm zur Förderung Ihrer technischen und methodischen Kompetenzen einen umfassenden Weiterbildungsanteil, der an allen Belangen der Zementindustrie ausgerichtet ist. Im Anschluss an das Traineeprogramm erwartet Sie eine verantwortungsvolle Position mit der Ausrichtung auf die Optimierung verfahrenstechnischer Prozesse (Prozessingenieur) in Ihrem Ausbildungswerk.Ihre neue HerausforderungIndividuell abgestimmtes Traineeprogramm mit unbefristetem Arbeitsvertrag Anspruchsvoller Tätigkeitsbereich und frühe Übernahme von Verantwortung Sehr gute Einarbeitung Betreuung durch Ihren persönlichen Mentor Kontinuierliche, individuelle QualifizierungsmöglichkeitenHerausfordernde berufliche PerspektivenDas bringen Sie mitÜberdurchschnittlich abgeschlossenes Studium (Master oder Diplomstudiengang) in den Studienrichtungen Verfahrenstechnik, Chemieingenieurwesen, Rohstoffingenieurwesen Erste praktische Erfahrungen durch technische Industriepraktika oder eine technische Ausbildung Interesse an Prozessoptimierung Hervorragende technische und kommunikative Fähigkeiten Unternehmerisches Denken und Handeln Hohes Engagement, Flexibilität und Mobilität Permanente Lernbereitschaft und sehr viel Eigeninitiative Überzeugungskraft und DurchsetzungsvermögenHohe Eigenverantwortlichkeit und SelbständigkeitWir bietenAttraktive Vergütung mit zusätzlichen Leistungen wie z.B. vermögenswirksame Leistungen, Urlaubsgeld, Arbeitgebergeförderte betriebliche Altersvorsorge, Jahresabschlussvergütung, GewinnbeteiligungKantine vor OrtFach- und FührungskräfteentwicklungFörderung bei beruflicher WeiterbildungHohe ArbeitssicherheitsstandardsWenn Sie die gewünschten Anforderungen erfüllen und eine spannende, herausfordernde Aufgabe mit sehr guten Karrieremöglichkeiten suchen, finden Sie in unserem dynamisch wachsenden Konzern die besten Voraussetzungen.www.heidelbergmaterials.com Instandsetzung durch technische und logistische Meisterleistung Die kleine Villa im wohlhabenden Hamburger Stadtteil Othmarschen hatte eine erhebliche Schräglage. Das Gebäude war, vermutlich durch Austrocknung der torfhaltigen Böden in der Gegend, um bis zu 50 Zentimeter abgesackt. Es wurde dadurch unbewohnbar und drohte sogar weiter zu versinken. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde als eines der ersten Einfamilienhäuser nach dem Ersten Weltkrieg von dem renommierten Architekten Erich Elingius entworfen. Die massive Bauweise mit zweischaligen Außenwänden aus hartgebrannten Ziegeln ist für das Hamburger Format typisch. Besondere Details, wie die Holzfenster mit Originalbeschlägen, sind bis heute gut erhalten. Auch im Inneren waren viele Ausstattungselemente, wie die alte Holztreppe, der Stuck und der Kaminofen, noch in einem erstklassigen Zustand. Der Eigentümer entschied sich daher für die Instandsetzung des Gebäudes. Stahlbetonkeller macht die Sanierung möglich Für die damalige Zeit war die Villa mit einem sehr modernen Stahlbetonkeller ausgestattet. Durch die zirka 30 bis 40 Zentimeter dicke und aus Ortbeton hergestellt Sohle, die Betonwände und der Stahlbetondecke stand der Backsteinbau auf einer sehr steifen Einheit. Daher entschieden sich die Planer für das Aufständern der Villa mit Presspfählen als das geeignetste System der Nachgründung. Der Vorgang funktionierte praktisch wie das Wagenheber-Prinzip. An zwei Tagen konnte das Haus mit dieser Technik um rund 50 Zentimeter angehoben werden. Anhebung des Gebäudes Das Einbringen, Montieren und hydraulische Anheben der Pfähle übernahm eine Spezialfirma. Die Presspfähle wurden bei vollständiger Bodenverdrängung in eine Tiefe von bis zu 14 Metern in den Boden gerammt. Es wurden auch zehn Pfähle im Außenbereich gesetzt, alle weiteren wurden aufgrund der schwierigen Bodenqualität unter dem Haus angebracht. Auch im Keller musste an 30 Stellen durch die zirka 40 Zentimeter dicke Betonsohle gebohrt werden. Die Hebevorrichtung im inneren Bereich bestand aus Gewindestangen, davon werden vier Stück je Bohrung in die Betonsohle eingeklebt. Über die Stangen wurden die Kräfte in den Pfahl eingeleitet. Jeder dieser Klebeverbindung übertrugt eine Kraft von jeweils fünf Tonnen. Auf diese Vorrichtungen wurde dann jeweils ein Hebezylinder gestellt und an die vier Stangen eine Stahlplatte mit vier Zentimeter Dicke angeschraubt. Damit stand der Hebezylinder auf dem Pfahl fest mit dem Boden verbunden. Über diese Stahlplatte und die Stangen wurde dann die Bodenplatte schrittweise mit Hilfe der hydraulischen Hebezylinder angehoben. Zuerst nur ein paar Millimeter, um zu prüfen, wie sich das Ganze vom Untergrund ablöst. Insgesamt waren es am ersten Tag zirka 25 Zentimeter. Bei dem Vorgang wurde die Schieflage von einem Vermessungsingenieur durch überwachtes manuelles Pumpen der Hydraulikzylinder ausgeglichen. Beton ist die Lösung Durch die Anhebung entstand unter der Sohle ein Volumen von 48 Kubikmetern. Für eine langfristige und dauerhafte Lagesicherung des Gebäudes musste der Hohlraum nach der Anhebung zeitnah verfüllt werden, sodass eine flächige Lastenverteilung, sowie der Ausschluss von Luft gewährleistet wurde. Nun stand die Frage im Raum – was ist das geeignetste Material, um den Hohlraum zu verfüllen? Nach eingehender Recherche, zusammen mit dem Statiker und dem Bodengutachter waren sich alle Beteiligten einig, dass Beton die beste Wahl wäre und nahmen noch am selben Tag Kontakt zu Heidelberg Materials auf. Nach Rücksprache mit dem Labor von Heidelberg Materials stand fest, dass der sehr fließfähige Easycrete, versehen mit Quellmittel, die optimale Lösung für dieses Vorhaben sei. Das Material war direkt verfügbar und in Abstimmung mit der Logistik konnte es schon am nächsten Tag verfüllt werden. Der Easycrete SF erreichte mit einem C25/30, F6 die gewünschte Druckfestigkeit. Die Quellmittel wurden auf der Baustelle mit dem Easycrete vermischt und wirkten gegen das Schwinden des Betons. Der Beton konnte sich so kraftschlüssig unter der bestehenden Bodenplatte verteilen, denn diese muss direkt auf der neuen Betonschicht aufliegen, sodass das Haus wie auf einem Betonkissen ruht. Erfolgreiche Rettungsaktion Das Bauunternehmen benötigte für die Schalung einen Tag, da diese sehr dicht sein musste, um den besonders fließfähigen Beton zu halten. Die 50 Kubikmeter Beton wurden in insgesamt sechs Stunden eingebracht – dabei funktionierte alles einwandfrei. Die Rettung des denkmalgeschützten Wohnhauses war ein voller Erfolg. Alle Türen und Fenster haben sich so gut wie nicht verzogen. Ein paar Risse im Mauerwerk sind durch die Anhebung entstanden und werden nachträglich mit einer denkmalgerechten Sanierung durch eine Spezialfirma wiederhergestellt. Nach der aufwendigen Operation konnte mit der Sanierung im Innen- und Außenbereich begonnen werden. Objektsteckbrief Projekt: Villa in Othmarschen, Hamburg Architekten: Andreas Edye Architekten, Hamburg Pfahlbauunternehmen: König GmbH, Stade Beton: 50 m3 Heidelberger Easycrete SF C 25/30, F6 Lieferwerk: Heidelberg Materials Beton, Region Nord-West, Hamburg Fertigstellung: 2022 Bildunterschriften Bild 01: Der Garten musste metertief abgetragen werden. © Andreas Edye Architekten Bild 02: Das denkmalgeschützte Gebäude wurde nach dem Ersten Weltkrieg vom renommierten Architekten Erich Elingius entworfen. © Andreas Edye Architekten Bild 03: Das alte Haus war auf der Gartenseite immer tiefer in den Boden eingesunken. © Andreas Edye Architekten Bild 04: Große Eisenstücke, die wie überdimensionale Schraubzwingen aussehen, ragen aus der Bodenplatte. © Andreas Edye Architekten Bild 05: Der Vorgang funktioniert wie das Wagenheber-Prinzip. © Andreas Edye Architekten Bild 06: EasyCrete der Heidelberger Beton ist die Lösung für die Hohlraumverfüllung. © Andreas Edye Architektenwww.heidelbergmaterials.de
„Gartenstadt Mannheim innovativ saniert “ Die Gartenstadt Mannheim, 1910 als Genossenschaft gegründet, setzt damals wie heute einen Meilenstein im Wohnungsbau. Nun sind die kleinen Reihenhäuser sanierungsbedürftig – strukturell, konzeptionell und natürlich energetisch. Eine Herausforderung ist die Statik. Da die Last ausschließlich auf den Außenmauern liegt, konnten die beiden Geschosse nur komplett entkernt werden. Um im Dach eine ausreichende lichte Höhe zu erzielen, war das unbedingte Ziel eine reduzierte Konstruktionshöhe der neuen Zwischendecke. „Daher haben wir für den Aufbau der Zwischendecke einen innovativen Weg mit einfachem Handling und geringer Konstruktionshöhe gesucht“, erläutert der ausführende Bauunternehmer Michael Bühler. „Die Ausgangsbasis für die neue Zwischendecke bilden vorgefertigte Deckenelemente. Diese fertigen Bausätze aus Biomasse lassen sich leicht und ohne Abfall einbauen – schlanke, integrierte Stahlstützen und -träger ergänzen bei größeren Reichweiten. Nach der Installation können die Decken aufbetoniert werden. Dabei hat sich die Betonage mit Easycrete von Heidelberg Materials bewährt. Er lässt sich gut verarbeiten und wir können sichergehen, dass keine Hohlräume bleiben“, berichtet Michael Bühler. Bodenausgleich und -dämmung mit Poriment P Auf die Betondecke wurden Trittschalldämmung und Randstreifen verlegt. Darauf wurde als Ausgleichs- und Füllschicht der fließfähige, zementgebunde Porenleichtmörtel Poriment P aufgebracht. Dieser gleicht aus und hat mit den zugemischten Polystyrolkugeln auch hervorragende Dämmwerte. Die sogenannte Flüssigdämmung umschließt verlegte Versorgungsleitungen vollständig. Auf dem Poriment P wurden dann die Tackerplatten für die Fußbodenheizung verlegt. Als Estrich für die Fußbodenheizung kam der innovative Anhyment Slim von Heidelberg Materials zum Einsatz, welcher durch seine speziellen Eigenschaften eine Rohrüberdeckung von nur 20 Millimeter zulässt. Estrich mit niedriger Einbauhöhe „Aufgrund seiner spezifischen Eigenschaften ist ein Estrich von nur 2 bis 3,5 Zentimetern Aufbauhöhe möglich. Jeder Zentimeter, der am Boden im Bau eingespart wird, zählt“, betont Andreas Schäfer von Heidelberg Materials. Außerdem ist die Wärmeübertragung deutlich schneller und kostengünstiger als bei konventionellen Estrichen. „Die zahlt sich auch für den Auftraggeber aus, da eine frühere Vermietung möglich ist“, so Frank Gosch, Leiter Technik der Gartenstadt-Genossenschaft. „Der Vorteil ist der schnelle Arbeitsablauf in zweierlei Hinsicht. Der Fahrmischer kommt, pumpt und ist in diesem Fall nach nicht einmal zwei Stunden wieder weg. Darüber hinaus wird der sehr gut fließfähige Calciumsulfat-Fließestrich stets in optimaler Konsistenz eingebaut sowie einfach durch Schwabbeln entlüftet und nivelliert. In weniger als zwei Stunden haben zwei Mitarbeiter alle drei Ebenen (Erd-, Ober- und Dachgeschoss) des Hauses fertiggestellt. Objektsteckbrief Projekt: Gartenstadt Mannheim Bauherr: Gartenstadt-Genossenschaft Mannheim eG Bauunternehmen: BWA GmbH, Weinheim Beton und Estrich: Easycrete F, Poriment P und Anhyment Slim Lieferwerk: Heidelberger Beton GmbH, Gebiet Kurpfalz/Karlsruhe Bildunterschriften Bild 01: Der Poriment P umschließt verlegte Versorgungsleitungen vollständig. © Aleksej Keksel Bild 02: Die Gartenstadt Mannheim wurde 1910 als Genossenschaft gegründet. © Aleksej Keksel Bild 03: Als Estrich für die Fußbodenheizung wurde der innovative Anhyment Slim eingebaut. © Aleksej Kekselwww.heidelbergmaterials.de
„Jede Tradition benötigt eine Zukunft“ Aus HeidelbergCement wird Heidelberg Materials. Was vergangenen September bereits auf Konzernebene angekündigt wurde, wird nun im Stammland Deutschland umgesetzt. „Heidelberg“ steht weiterhin für Kontinuität und Marktführerschaft. „Materials“ ersetzt „Cement“ und verkörpert ein innovatives Portfolio nachhaltiger und intelligenter Baustoffe sowie digitaler Lösungen. „Auf unser Zementgeschäft sind wir stolz – gleichzeitig werden unsere Produkte, unsere Materialien vielfältiger und unser Leistungsspektrum geht somit über Zement hinaus“, sagt Christian Knell, Sprecher der Geschäftsleitung Deutschland. „Jede Tradition benötigt eine Zukunft. Unsere ist nachhaltig und digital. Mit der neuen Marke unterstreichen wir daher unsere Vorreiterrolle auf dem Weg zur CO2 -Neutralität und Digitalisierung in der Baustoffindustrie. Wir treiben den nachhaltigen und digitalen Wandel in unserer Industrie weiter voran – zum Nutzen unserer Kunden, unserer Beschäftigten und der Gesellschaft.“ Neben der Zementsparte werden auch die Tochterunternehmen Heidelberger Beton, Heidelberger Sand und Kies sowie Heidelberger Betonelemente künftig unter Heidelberg Materials auftreten. Das Logo von Heidelberg Materials kombiniert Ratio und Emotion. Es vereint die traditionellen Werte sowie die Zukunftsfelder des Konzerns. Neu ist die dazugehörige Bildmarke: Zwei Elemente, verbunden in einer organischen Form, bilden gemeinsam den Anfangsbuchstaben „h“ der Marke. Die größere Fläche stellt ein Bauelement dar und steht für die technischen Stärken von Heidelberg Materials. Das kleinere Element symbolisiert die Zukunftsfelder des Konzerns. Die neue Marke transportiert den Anspruch, offen für Veränderungen zu sein, dabei aber nahbar und authentisch zu bleiben. Gleichzeitig unterstreicht sie, dass Heidelberg Materials ein fundamentaler Pfeiler der globalen Baustoffindustrie ist, mit einem konkreten Ziel das erste klimaneutrale Unternehmen der Branche zu werden. Hier finden Sie weitere Informationen zur neuen Marke https://www.heidelbergmaterials.de/de/heidelbergcement-ist-heidelbergmaterials Bildunterschriften: Bild 01: Das neue Logo von Heidelberg Materials vereint die traditionellen Werte sowie die Zukunftsfelder des Konzerns. © Heidelberg Materials Bild 02: Silozug und Betonfahrmischer im neuen Design vor der Hauptverwaltung in Heidelberg. © Heidelberg Materials / Philipp Reimerwww.heidelbergmaterials.de