370 Jahre jung ist der Brunnen, um den sich einst das Dorfleben in der Gegend abspielte, in der sich heute der Ort Campobello befindet. Im Lauf der Jahrhunderte begrüßte der Brunnen allmorgendlich die Feldarbeiter, die hier ihre Morgenwäsche erledigten und aus der Quelle Trinkwasser für den Tag schöpften. Zudem diente der Brunnen als Tränke für das Vieh.
Zurecht wurde dieses geschichtsträchtige Wahrzeichen von Campobello di Licata Anfang 2021 von der Kommunalverwaltung modernisiert und neu eingeweiht. Im Rahmen der Sanierung hat City Green Light, ein namhafter Anbieter von nachhaltiger Beleuchtung für den öffentlichen Raum, hochmoderne LED-Leuchten installiert.
Beleuchtungstechnisch besonders hervorzuheben sind die Unterwasser-Linearprofile Trevi mit diffuser Optik auf dem Grund des Brunnens, die kleinen Einbauleuchten des Modells Bright 1.6 mit einer Leistung von 2W, welche die Brunneneinfassung mit gleichmäßigen Lichtakzenten nachzeichnen, sowie die Edelstahl-Strahler der Serie Spot, die für Akzentbeleuchtung an den plastischen Details der Nischen und dem Tympanon sorgen. Der Stein, aus dem der Brunnen erbaut wurde, zeigt unterschiedliche Gelbtöne, die vom Licht in einer Farbtemperatur von 3000K betont werden, wobei die Lichtfarbe dank der besonders beschaffenen Oberfläche dieses Materials sehr viel wärmer wirkt.www.lucelight.it
Beim Entwurf des Architekturkonzepts für dieses Wohngebäude hat sich der Architekt vom Straßennetz der italienischen Stadt Andria inspirieren lassen. Das Gebäude befindet sich an einem Punkt, wo zwei Straßen in einem nicht rechten Winkel aufeinandertreffen. Diese „schiefe” Kreuzung diente dem Architekten als Ausgangspunkt: Er schuf zwei voneinander abgesetzte Fassaden, die direkt an der Straßenkreuzung in einem Block zusammenlaufen. Verbindendes Element der beiden Wände sind die Balkonloggien, die die Fläche visuell in ein Gittermuster aus Vierecken gliedern, das durch den Kontrast zwischen weißer und beigefarbener Wandverkleidung noch zusätzlich hervorgehoben wird.
Um die Balkone der einen Fassade beleuchtungstechnisch in Szene zu setzen, wählten Architekt Alicino und Ingenieur Di Liddo vom Studio Archingegno Strahler der Serie Lyss 1.0 mit transparenter 10°x180°-Optik, die den Innenrahmen mit einem scharf konturierten Lichtstreifen betonen. Die gleiche Lösung wurde für die Beleuchtung der seitlichen Abschnitte des Gittermusters gewählt, die so eine leuchtende Kulisse für die Balkone der anderen Seite bilden.
Abgerundet wird die Beleuchtung des Außenbereichs durch Leuchten des Modells Tak 1.1, die an den Balkonböden angebracht wurden und die offenen Etagenbereiche anstrahlen, sowie die Wandleuchten Kocca 3.1 mit besonders engstrahlender 7°-Optik, die eine sichtbare Lichtlinie zur Wand des eckseitigen Gebäudeblocks schafft und die Fassade aus 20 Metern Höhe bis zum Boden vertikal ausleuchtet.
Das raffinierte Lichtkonzept setzt sich auch im Innenbereich des Gebäudes fort. Im Obergeschoss befindet sich ein offener Küchen- und Wohnbereich, der über eine Treppe mit dem im Untergeschoss liegenden Schlafbereich verbunden ist. Herzstück des Wohnbereichs ist die großzügig geschnittene Küche, die sich über die ganze Länge der hinteren Wand erstreckt. Zur Beleuchtung der Kücheninsel in der Raummitte wurden zwei Leuchten aus dem Hause L&L kombiniert: Die Downlights Esem Mini 1.6 mit 27°-Optik wurden in die Decke eingelassen, um den Snackbereich sanft von oben zu beleuchten, während der dunkel gehaltene Esstisch durch drei Hängeleuchten des Modells Kora 1.0 beleuchtet wird, deren Lichtausgabe sich punktgenau auf die Fläche ausrichten lässt. Diese Leuchten wurden in resedagrüner Oberflächenausführung gewählt, die sich sehr gut von den neutralen Weiß- und Beigetönen abhebt, in denen die Küche gehalten ist. Das Grün der Leuchten wurde in einigen Einrichtungsdetails im Open Space wieder aufgenommen.
Als eine Art Leitfaden, der sich durch die verschiedenen Räumlichkeiten zieht, fungiert die eigens für dieses Projekt entworfene Tapete. Die gesamten Wände um den Aufzugsschacht im Treppenbereich sind damit gestaltet und werden per Streiflicht betont, während im Schlafzimmer ein kleiner Strahler des Modells Krill 1.0 an der Decke angebracht wurde und das Bett zu beiden Seiten in Licht hüllt. Besonders originell ist die doppelte Installationslösung, bei der ein Strahler leicht rückversetzt in die Decke eingelassen wurde, während der gleiche Strahler im anderen Raum per Deckenbaldachin, der das Tapetenmotiv gekonnt aufnimmt, an die abgehängte Decke montiert wurde.www.lucelight.it
Im sizilianischen Marsala, in einer unscheinbaren Gasse nahe der Innenstadt empfing einst die auf das Jahr 1441 datierte Kirche San Giovannello ihre Gläubigen. Doch auch das Gotteshaus fiel den Schrecken des Zweiten Weltkriegs zum Opfer und wurde bei einem Bombenangriff fast vollständig zerstört.
Die ersten Versuche eines Wiederaufbaus gehen bereits auf die 1950er-Jahre zurück. Unter der Leitung des ortsansässigen Architekten Domenico Nuzzo lag der Fokus insbesondere auf dem Eingangsportal im sogenannten Chiaramontestil. Diese im 14. Jahrhundert in Sizilien aufgekommene gotische Baukunst wurde nach dem sizilianischen Adelsgeschlecht der Chiaramonte benannt und zeichnet sich durch breite Steinbänder im Zickzackmuster zur Verzierung der Archivolten von Spitzbögen aus. Nach einer langen Unterbrechung betraute die Stadt Marsala im Jahr 2018 endlich den Architekten Giovanni Nuzzo mit der Fertigstellung des Projekts, das sein Vater mehr als ein halbes Jahrhundert zuvor begonnen hatte. Giovanni Nuzzo holte außerdem seinen Sohn Domenico mit ins Boot.
Um dieses Mehrgenerationenprojekt zu vollenden, nahmen die beiden Architekten zuerst die Restauration des Eingangsbogens wieder auf, der durch Umwelteinflüsse stark in Mitleidenschaft gezogen worden war. In einem antiken Wachsausschmelzverfahren, auch Verfahren mit verlorener Form genannt, gelang ihnen die Nachbildung der fehlenden Teile. Ihre Philosophie: die Rekonstruktion sollte sichtbar und greifbar werden, ohne aber die Geschichtsträchtigkeit des Ortes zu beeinflussen. Von dieser Idee ließen sich die Architekten auch beim Wiederaufbau der eingestürzten Umgrenzungsmauer leiten, indem sie die Leere mit 53 vertikalen Platten aus Cor-ten-Stahl füllten. Durch die gewollten Luftspalte zwischen den Platten hindurch können Passanten einen Blick auf das Gelände werfen, was besonders in den Abendstunden seine Wirkung nicht verfehlt, wenn die Beleuchtung eingeschaltet ist und sich die Metallplatten im Gegenlicht abheben.
Einige Corten-Platten wurden gekrümmt, um das Leid des Krieges zu verbildlichen. Auch im Herzstück der Anlage findet sich ein weiterer symbolischer Verweis dieser Art: Die Kulisse der wiedererrichteten Apsis ist aus Corten-Platten gebildet, in denen ein vertikaler Schlitz wie eine tiefe Wunde klafft, die mithilfe der Einbauleuchte Bright 1.0 durch Licht dramatisch in Szene gesetzt wird.
Ende 2020 ist es soweit: Das Licht macht den Neuanfang möglich und gibt Marsala und seiner Stadtgeschichte einen verloren geglaubten Ort zurück. Die Beleuchtung haucht der Anlage neues Leben ein und lässt sie in veränderter Form erstrahlen: unter freiem Himmel. Die Linearprofile Neva mit elliptischer Optik beleuchten die historische Haut der Außenmauer und betonen die verschiedenartigen Putzschichten, die von unterschiedlichsten Epochen zeugen. Dasselbe Leuchtenmodell mit engstrahlender 11°-Optik akzentuiert die – teilweise rekonstruierten – Halbpfeiler im Innengelände und hebt dabei Rahmungen und Bögen hervor.
Die Strahler an plattenförmigen Corten-Masten waren der entscheidende Schritt, um die Idee in die Tat umzusetzen und die ehemalige Kirche San Giovannello mit neuem urbanen Erscheinungsbild wiederauferstehen zu lassen: Aus Innen wurde Außen. Ein Gotteshaus wurde zu einem sozio-kulturellen Veranstaltungsort im Herzen von Marsala.www.lucelight.it
Das meistbesuchte Museum der Hauptstadt ist zugleich ein Besuchermagnet für Touristen aus aller Welt, was nicht zuletzt seinem beeindruckenden Garten im Außenbereich zu verdanken ist – mit Pflanzen, die schon in den homerischen Epen Erwähnung finden. Der Garten ist in drei Abschnitte unterteilt: Über botanische Wege gelangt der Besucher durch eine arkadische Landschaft wie aus dem Buche hinauf zu einem künstlich angelegten Hügel, auf dem ein 1300 Jahre alter Olivenbaum thront.
Zur Beleuchtung dieses Wunderwerks der Natur fiel die Wahl der Lichtgestalter von NeaPolis Lighting auf drei Einbau-Uplights des Modells Stra 4.0, die sich im Handumdrehen per Fernbedienung auf die anzustrahlenden Zweige und Äste ausrichten lassen.
Thymian, Origano, Zypressen, Myrte, Granatapfel, Mandeln, Oliven und wilder Wein – inmitten der üppigen Vegetation aus mehr als 6000 heimischen Kräutern, Gräsern und anderen Pflanzen wurden hier und da Einbauleuchten der Serie Bright platziert, die den blühenden Reigen aus Stämmen und Blattwerk beleuchten.
Die Straße, die den Weg zum prächtigen Eingangsportal im neoklassischen Stil weist, ist in regelmäßigen Abständen von befahrbaren Orientierungsleuchten der Serie Rondò mit radialer Optik gesäumt, die mittig mit einer manipulationssicheren Schraube versehen sind.www.lucelight.it
Dieses an der apulischen Küste gelegene Gebäude, in dem die Regionalregierung ihren Sitz hat, stammt aus dem frühen 20. Jahrhundert und ist ein eindrucksvolles Beispiel für die strenge schnörkellose Architektur des Rationalismus. Das Bauwerk wurde in den Jahren zwischen 1932 und 1934 errichtet und weist noch heute stilistische Elemente aus der Zeit des Faschismus auf. Als Baumaterial wurden regionaltypische Natursteine verwendet, wie weißer Stein aus Trani im zentralen Turm und gelber Tuffstein für die Seitenflügel.
In den Tagesstunden reflektiert der weiße Trani-Stein das natürliche Sonnenlicht. Abends dann wird der Palazzo selbst zum wahren Protagonisten: das farbige Licht, das von dem oberen Sims an der Fassade entlang bis auf Höhe der Straße abgestrahlt wird, bringt die Anlage perfekt zur Geltung.
Diese beeindruckende Lichtwirkung wird durch die Linearprofile des Modells Neva 7.1 mit RGBW erreicht, die gekonnt auf Bügeln montiert wurden. Die Leuchten wurden mit einer engstrahlenden 18°-Optik gewählt, welche die drei architektonischen Elemente, die aus dem Mittelturm emporragen, in Szene setzen und dabei die vertikale Achse des Gebäudes akzentuieren.
Diese Bilder entstanden, als das Gebäude flaggengleich mit drei breiten Lichtstrahlen in den italienischen Nationalfarben angestrahlt wurde. Dank einem Steuerpanel ist es jedoch jederzeit möglich, unterschiedliche Lichtszenarien zu programmieren, um die einmalige Architektur durch immer neue dramatische Effekte zu einem strahlenden Blickfang zu machen.www.lucelight.it