Sehr geehrte Damen und Herren,
das Bundesverfassungsgericht hat die Verschonungsregelungen im Erbschaftsteuergesetz für Betriebsvermögen, Betriebe der Land- und Forstwirtschaft und Anteile an Kapitalgesellschaften gekippt. Der Gesetzgeber muss bis zum 30. Juni 2016 eine Neuregelung schaffen.
Die „Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD)“ sollen am 1. Januar 2015 in Kraft treten. Wie d...
Sehr geehrte Damen und Herren,
unter bestimmten Voraussetzungen wird bei Veräußerung eines Betriebs, eines Teilbetriebs oder einer Praxis eines Freiberuflers ein Veräußerungsfreibetrag gewährt. Da dieser nur einmal im Leben auf Antrag gewährt wird, sollte die Inanspruchnahme sorgfältig überlegt werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Veräußerungsgewinn niedriger ist als der Freibetrag.
Gerade im Alter fallen Aufwendungen für Hilfsmittel, wie z. B. Treppenlifte, häufiger an. Um die st...
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Übertragung von Einkünften auf Angehörige, insbesondere auf Kinder, kann bei sinnvoller Gestaltung zur Steuerersparnis führen. Dabei muss immer beachtet werden, dass die Gestaltungen dem sog. Fremdvergleich standhalten. Bei tatsächlicher Durchführung von Verträgen wird dies kein Problem sein.
Vermieter müssen sich auf die geänderte Rechtsprechung zu Leerständen einstellen und sollten immer sofort reagieren, wenn eine Wohnung frei wird. Mehrjähriger Leerst...
Sehr geehrte Damen und Herren,
bei Gaststätten- und Imbissbetrieben werden die Einnahmenaufzeichnungen besonders unter die Lupe genommen. Diese Unternehmen müssen sich auf neue Prüfungsmethoden wie den Zeitreihenvergleich einstellen. Für alle Unternehmen, die überwiegend Bareinnahmen erzielen, gilt der Grundsatz, dass ihre Einnahmenaufzeichnungen immer nachvollziehbar sein müssen.
Den vom Hochwasser betroffenen Personen und Unternehmen soll und muss geholfen werden. Eine Vielzahl von Hilfe...
Sehr geehrte Damen und Herren,
Arbeitnehmer, die einen Dienstwagen auch zu privaten Zwecken nutzen dürfen, müssen sich darauf einstellen, dass sie diesen Vorteil zukünftig immer versteuern müssen, wenn sie kein Fahrtenbuch führen. Der Vorteil ist dann nach der sog. 1 %-Regelung anzusetzen, selbst wenn der Arbeitnehmer das Fahrzeug gar nicht privat nutzt.
Werden Vorsorgeaufwendungen (z.B. ärztliches Versorgungswerk) in der Einkommensteuererklärung falsch eingetragen, kann das Finanzamt die ...
Sehr geehrte Damen und Herren,
Restaurants, die sog. Sparmenüs anbieten, sollten bei Außer-Haus-Verkäufen beachten, dass aufgrund der verschiedenen Umsatzsteuersätze eine Aufteilung des Gesamtpreises erfolgen muss. Die Aufteilung kann nicht frei gewählt werden, sondern muss sich an vorgegebene Kriterien halten.
Die Erteilung einer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer wird seitens der Finanzverwaltung oft verweigert. Zukünftig können sich betroffene Unternehmer auf eine Entscheidung des Geric...
Sehr geehrte Damen und Herren,
bei Vermietungsobjekten sind die Angaben in der Steuererklärung wesentlich verfeinert worden. Dies führt auch dazu, dass bei leer stehenden Objekten der Werbungskostenabzug versagt wird. Man sollte sich deshalb möglichst an die Vorgaben der Rechtsprechung halten, die aufgezeigt hat, was man tun muss, um den Abzug zu erhalten.
Viele Bürger engagieren sich ehrenamtlich in Vereinen. Zahlt der Verein Geld für die Tätigkeit, sollte man die steuerlichen Folgen kenn...
Nach einer aktuellen und repräsentativen Forsa-Umfrage, die im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit durchgeführt wurde, sind im Jahr 2012 26 Prozent aller Patienten ein- oder mehrmals sog. IGeL-Leistungen von ihrem Arzt empfohlen worden. Dabei erhielten deutlich weniger Männer als Frauen diese Empfehlungen.
Laut der Forsa-Umfrage lehnten zwar 31 Prozent die empfohlene IGeL-Leistung ab, weil sie den medizinischen Nutzen in den meisten Fällen nicht erkannt hatten.
Die Umfrage belegt aber ...
Im Streitfall veräußerte die Klägerin im Jahr 2009 vermietete Immobilien und begehrte, die für die vorzeitige Ablösung des Finanzierungsdarlehens im Jahr 2010 angefallene Entschädigung in Höhe von rund 70.000 € als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abzuziehen. Das beklagte Finanzamt lehnte den Abzug mit dem Argument ab, die nachträgliche Vorfälligkeitsentschädigung stehe nicht mehr in Zusammenhang mit der Erzielung von Einkünften, sondern sei der (nicht steuerbaren...
Apotheker dürfen keine Ein-Euro-Wertgutscheine für die Einlösung von Rezepten gewähren. Dies hat das Berufsgericht für Heilberufe bei dem Verwaltungsgericht Berlin entschieden. Acht Apotheker, die mit Ein-Euro-Wertgutscheinen geworben hatten, zog das Gericht berufsrechtlich zur Verantwortung (Urteile vom 16.04.2013, Az.: VG 90 K 4.11 T und andere).
http://beck-online.beck.de/?vpath=bibdata%2freddok%2fbecklink%2f1026099.htm